Steigende Energie-Kosten: Linke will verhindern, dass Menschen im Dunkeln sitzen

Potsdam - Die Linken-Fraktion im Brandenburger Landtag setzt sich angesichts steigender Preise für die Bereitstellung eines kostengünstigen Grundbedarfs an Energie ein.

Sebastian Walter (31), Fraktionsvorsitzender der Linken im Brandenburger Landtag, macht sich Sorgen um die steigenden Energiekosten und fordert eine Lösung.
Sebastian Walter (31), Fraktionsvorsitzender der Linken im Brandenburger Landtag, macht sich Sorgen um die steigenden Energiekosten und fordert eine Lösung.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

"Die Menschen sollten nicht Angst haben müssen, dass bei ihnen das Licht ausgeht", sagte Fraktionsvorsitzender Sebastian Walter (31, Linke) am Dienstag.

Es müsse vermieden werden, dass es nun vermehrt zu Sperrungen von Strom- und Gasanschlüssen komme, weil Rechnungen nicht bezahlt werden könnten.

1000 Kilowattstunden sollten zu einem Preis von jeweils 20 Cent bereitgestellt werden. "Der Grundbedarf müsste kostengünstig gesichert werden", betonte Walter.

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2019 wurde nach seinen Angaben in 7000 Brandenburger Haushalten der Stromanschluss gesperrt und in 1000 der Gasanschluss.

Er befürchte, dass nun mehr Menschen die Ausgaben nicht tragen könnten und Rechnungen unbezahlt blieben.

In dem Zusammenhang dürfe das Land bei Sparmaßnahmen im Haushalt nicht die finanziellen Mittel für Schuldnerberatungen kürzen. Dort werden die Menschen beraten, die Hilfe benötigten.

Beim Blick auf den Stromzähler müssen sich viele Menschen wegen höher werdender Rechnungen sorgen, dass sie bald im Dunkeln sitzen. (Archivbild)
Beim Blick auf den Stromzähler müssen sich viele Menschen wegen höher werdender Rechnungen sorgen, dass sie bald im Dunkeln sitzen. (Archivbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Zu überlegen sei auch, Haushalten finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von stromsparenden Geräten zu gewähren.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa, Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

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