Unwetter in Brandenburg sorgt für überflutete Keller und Straßen!

Frankfurt (Oder)/Cottbus - Nach zwei Tagen Unwetter in Brandenburg mit zahlreichen Feuerwehreinsätzen zieht der Regen ab und weicht angenehmerem Wetter.

In Brandenburg sorgte ein Unwetter zwei Tage lang für Überflutungen. (Symbolbild)
In Brandenburg sorgte ein Unwetter zwei Tage lang für Überflutungen. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Das Unwetter habe nicht zu größeren Schäden geführt, teilte die Polizei am Sonntag mit. Allerdings kam es regional zu vollgelaufenen Kellern und zu überfluteten Straßen, bei denen die Feuerwehr Wasser abpumpte.

Im Osten Brandenburgs seien die Einsatzkräfte vor allem im Raum Eisenhüttenstadt unterwegs gewesen, aber auch in Frankfurt (Oder) und in Beeskow (Landkreis Oder-Spree), sagte ein Sprecher der Leitstelle Oderland. Mehrfach habe das Wasser drei bis vier Zentimeter hoch in Kellern gestanden.

Im Süden von Brandenburg hätten sich die Einsätze der Feuerwehr auf den Landkreis Dahme-Spreewald konzentriert, wie ein Sprecher der Leitstelle Lausitz sagte. In Großräschen (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) sei eine Unterführung unter einer Bahnstrecke zwischenzeitlich abgesperrt worden, weil die Straße überflutet war.

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Der meiste Regen kam von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen in Schipkau-Klettwitz (Kreis Oberspreewald-Lausitz) herunter: Dort fielen 99,6 Liter pro Quadratmeter, wie der Deutsche Wetterdienst berichtete. In Pohlitz fielen 90,1 Liter pro Quadratmeter.

Nachdem der Regen nach Osten abgezogen ist, soll es am Montag meist trocken bleiben - nur im Norden gibt es dem Wetterdienst zufolge eine geringe Neigung zu Schauern. Die Temperaturen sollen bei angenehmen 22 bis 25 Grad liegen.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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