Verdi beginnt viertägigen Warnstreik bei drei Brandenburger Asklepios-Kliniken

Potsdam - Der von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi angekündigte Warnstreik bei drei Brandenburger Asklepios-Kliniken startet am Dienstag.

Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Mitarbeiter in Brandenburg für die gleiche Arbeit teilweise bis zu 10.600 Euro weniger pro Jahr verdienten als ihre Kollegen in den Hamburger Kliniken des Konzerns. (Archivbild)
Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Mitarbeiter in Brandenburg für die gleiche Arbeit teilweise bis zu 10.600 Euro weniger pro Jahr verdienten als ihre Kollegen in den Hamburger Kliniken des Konzerns. (Archivbild)  © Tom Weller/dpa

In den Kliniken in Brandenburg/Havel, Lübben und Teupitz soll nach Angaben der Gewerkschaft damit Druck in den Tarifverhandlungen ausgeübt werden. Bei Asklepios war am Montag zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Seit April laufen Tarifverhandlungen für die 1450 Beschäftigten an den drei Fachkliniken.

Die Gewerkschaft kritisiert, dass die Mitarbeiter in Brandenburg für die gleiche Arbeit teilweise bis zu 10 600 Euro weniger pro Jahr verdienten als ihre Kollegen in den Hamburger Kliniken des Konzerns. Die Beschäftigten wollten in Brandenburg zu den gleichen Konditionen arbeiten und bezahlt werden.

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Das Arbeitsgericht Brandenburg verhandelt am Mittwoch einen Antrag von Asklepios auf Unterlassung der Arbeitskampfmaßnahmen im Maßregelvollzug (Klinik für Forensische Psychiatrie) (Aktenzeichen 3 BVGa 4/21). Hintergrund ist die Sicherung von Notdiensten.

Für 22 Stationen von insgesamt 52 Stationen hatte die Gewerkschaft nach eigenen Angaben keinen angeboten, da es sich nicht um Akut-Stationen oder Bereiche mit hohem Pflegeaufwand handelt.

Die Klinik habe dies als völlig unzureichend abgelehnt und Notdienste für alle Stationen und Tageskliniken verlangt, hieß es.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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