Verdi fordert mehr Corona-Schutz für Brandenburger Erzieherinnen

Potsdam - Mit einer Online-Pressekonferenz will die Gewerkschaft Verdi am Dienstag um 10 Uhr von Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (59, SPD) mehr Corona-Schutz für die Erzieherinnen im Land einfordern.

Da die Kitas in Brandenburg, entgegen dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz, grundsätzlich geöffnet bleiben, fordert die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mehr Corona-Schutz für die Erzieherinnen im Land. (Symbolfoto)
Da die Kitas in Brandenburg, entgegen dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz, grundsätzlich geöffnet bleiben, fordert die Gewerkschaft Verdi am Dienstag mehr Corona-Schutz für die Erzieherinnen im Land. (Symbolfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Denn entgegen dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz bleiben die Kitas in Brandenburg grundsätzlich geöffnet. Allerdings sind die Eltern gebeten, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen.

Damit herrsche in den meisten Brandenburger Kitas eine Auslastungsquote von 70 bis 90 Prozent, erklärte Verdi.

Es gebe aber keine klaren politischen Ansagen und auch wenig Schutzkonzepte, Masken oder Impfungen.

Somit lasse die Landesregierung die rund 22.000 Brandenburger Erzieherinnen die Folgen der Corona-Pandemie ausbaden, kritisierte die Gewerkschaft. "Ohne ihre Aufsichts-, Fürsorge- und Schutzpflicht als Dienstherr wahrzunehmen."

In Brandenburg sollen die Kindertageseinrichtungen nur in Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen geschlossen bleiben.

Dies ist nach Angaben des Bildungsministeriums derzeit in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Ostprignitz-Ruppin der Fall.

Titelfoto: Monika Skolimowska/dpa

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