Weltkriegsbombe in Innenstadt von Cottbus soll entschärft werden

Cottbus - In der Innenstadt von Cottbus soll an diesem Montag eine Weltkriegsbombe entschärft werden.

Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der Virchowstraße in Cottbus entdeckt worden. (Symbolbild)
Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist in der Virchowstraße in Cottbus entdeckt worden. (Symbolbild)  © Uwe Zucchi/dpa

Rund 3700 Menschen, die im Sperrkreis mit einem Radius von 300 Meter arbeiten und leben, müssen bis 11 Uhr die Häuser verlassen.

Ab 8 Uhr stehen nach Angaben der Stadt ein Rettungsbus der Feuerwehr, Rettungsdienst und Fahrzeuge von Cottbusverkehr in der Puschkinpromenade bereit, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu einer Notunterkunft zu bringen.

Anwohner, die kein Ausweichquartier haben, können in der Sporthalle des Max-Steenbeck-Gymnasiums unterkommen.

Bewohnern, die an Corona erkrankt sind oder wegen eines Kontaktes in Quarantäne sind, wird eine gesonderte Unterkunft im Stadthaus angeboten.

Von der Evakuierung betroffen sind unter anderem auch das Technische Rathaus, das Einkaufszentrum Spree-Galerie, die Stadthalle, Teile des Campus der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU), eine Kita, eine Grundschule und ein Oberstufenzentrum.

Die Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten in der Virchowstraße entdeckt worden. Weil der Zünder in einem schlechten Zustand ist, soll er der Stadt zufolge zunächst entfernt werden. Ob die Bombe dann abtransportiert und danach kontrolliert gesprengt wird, war zunächst unklar. Das soll am Montag vor Ort entschieden werden.

Titelfoto: Uwe Zucchi/dpa

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