Bremens Bürgermeister fordert: Gaspreisdeckel muss früher kommen

Hannover/Bremen - Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (57) fordert einen raschen Gaspreisdeckel.

Stephan Weil (SPD, l., 63), Ministerpräsident von Niedersachsen, begrüßt Andreas Bovenschulte (SPD, 57), Bürgermeister von Bremen, vor dem Schloss Herrenhausen zur Ministerpräsidentenkonferenz.
Stephan Weil (SPD, l., 63), Ministerpräsident von Niedersachsen, begrüßt Andreas Bovenschulte (SPD, 57), Bürgermeister von Bremen, vor dem Schloss Herrenhausen zur Ministerpräsidentenkonferenz.  © Michael Matthey/dpa

Die Länder seien sich darüber einig, dass angesichts der explodierenden Energiepreise und der anhaltend hohen Inflation der Gaspreisdeckel früher als bislang vorgesehen kommen müsse, sagte der SPD-Politiker am Freitag im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz in Hannover.

"Andernfalls brauchen die Haushalte und auch die Unternehmen eine zusätzliche Einmalzahlung, damit sie durch den Winter kommen", erklärte er.

Es dürfe kein "Winterloch" bei der Unterstützung geben. Außerdem müssten auch Haushalte, die mit Öl heizen, entlastet werden. Ein möglicher Weg sei die Senkung der Mehrwertsteuer.

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Die Länder seien sich auch darüber einig gewesen, dass es einen zusätzlichen Härtefallfonds für Soforthilfen brauche, von dem Mieter, Hauseigentümer, energieintensive Unternehmen und soziale Dienstleister wie Pflegeheime und Krankenhäuser profitieren würden.

"Der Bund steht hier in der Pflicht, diesen Hilfsfonds so schnell wie möglich auf die Beine zu stellen", so Bovenschulte.

Titelfoto: Michael Matthey/dpa

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