SEK-Einsatz auf Bremer Uni-Gelände: Mann verschanzt sich auf Dach

Bremen - Mitten auf dem Campus-Gelände der Universität Bremen läuft derzeit ein größerer Polizeieinsatz.

Rettungskräfte und Polizisten stehen auf dem Gelände der Bremer Universität.
Rettungskräfte und Polizisten stehen auf dem Gelände der Bremer Universität.  © Christina Kuhaupt/dpa

Eine Spezialeinheit fahnde aktuell nach einer gesuchten Person, wie ein Sprecher der Universität am Freitagvormittag mitteilte. 

Der Mann befände sich nach ersten Erkenntnissen auf dem Dach des fünfgeschossigen Gebäudes NW2. 

Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar. Nach ersten Polizeiangaben wurde der Verdächtige wegen schwerer Körperverletzung gesucht. Ein Mensch sei dabei verletzt worden, teilte die Polizei lediglich mit.

Die Bibliotheksstraße auf dem Campusgelände bleibe vorerst gesperrt. Es bestehe aktuell aber keine Gefahr für Außenstehende. 

Mehr als ein Dutzend Einsatzwagen von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind aktuell vor Ort. 

In den sozialen Netzwerken hatte sich schnell die Nachricht verbreitet, dass der Gesuchte bewaffnet sei und eine Axt bei sich trage. Auch wollen Augenzeugen beobachtet haben, wie sich der Mann auf dem Dach mit anderen Personen unterhalten habe.

Beides konnte die Bremer Polizei bislang nicht bestätigen.

Update, 14.08 Uhr: Ausdrücklich keine Amoklage

Wie die Polizei Bremen weiter mitteilte, befindet sich der Tatverdächtige auch weiterhin auf dem Dach des Gebäudes. 

"Einsatzkräfte versuchen aktuell den Mann dazu zu bewegen, freiwillig vom Dach runter zu kommen", heißt es in einem weiteren Tweet. 

Es handele sich aber ausdrücklich nicht um eine Amoklage.

Update, 14.28 Uhr: Tatverdächtiger festgenommen

Die Bremer Polizei konnte am Nachmittag endlich Entwarnung gegeben: Die Einsatzkräfte hätten den Tatverdächtigen dazu bewegen könne, das Dach zu verlassen. 

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Einsatz in der Bibliotheksstraße niemand verletzt. 

Was genau dem Mann vorgeworfen wird, ist noch immer unklar. Das Gebäude könne nun wieder betreten werden.

Titelfoto: Christina Kuhaupt/dpa

Mehr zum Thema Bremen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0