Tierpfleger findet ausgebüxten Waran in seinem Versteck

Von Janet Binder

Bremerhaven - Er ist wieder da! Ein ausgebüxter Waran im Klimahaus in Bremerhaven ist nach rund drei Tagen wieder aufgetaucht.

Mirko Brüger, Tierpfleger im Klimahaus, hält den von ihm wieder eingefangenen Waran fest.
Mirko Brüger, Tierpfleger im Klimahaus, hält den von ihm wieder eingefangenen Waran fest.  © Sina Schuldt/dpa

Weit gekommen war er nicht: Ein Tierpfleger fand das Reptil am Montagmorgen im Ausstellungsbereich "Kamerun" ganz in der Nähe des Geheges, versteckt unter einem mehrschichtigen Bodenbelag.

"Das Tier ist gesund", sagte ein Klimahaussprecher. Es erhole sich jetzt von der Aufregung hinter den Kulissen im Quarantäne-Bereich. Besucher seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen.

Der fast ausgewachsene Nilwaran war aus seinem Ausstellungsgehege verschwunden, als dieses wegen einer technischen Störung nicht komplett verschlossen war.

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Als die Tierpfleger am Freitagmorgen ihre Kontroll- und Fütterungsrunde machten, entdeckten sie, dass das rund 80 Zentimeter lange Schuppenkriechtier fehlte.

Kurze Zeit später wurde das Haus vorübergehend für Besucher geschlossen.

Die ausgelegten Köder habe der Waran während seiner Flucht nicht angerührt. "Wahrscheinlich war seine Aufregung größer als sein Hunger", sagte der Sprecher. Ein Waran könne zwei Wochen ohne Nahrung auskommen.

Im Klimahaus können die Besucher und Besucherinnen eine Reise am achten Längengrad Ost entlang durch verschiedene Klimazonen machen.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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