Verdächtige Geräusche: Mann öffnet Wohnungstür und traut seinen Augen nicht

Bremen - Das war gruselig! Ein 58 Jahre alter Mann hat in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch verdächtige Geräusche an seiner Wohnungstür in Bremen gehört. Als er selbige öffnete, traute er seinen Augen nicht.

Tierischer Einbrecher: Frettchen "Klaus" war ausgebüxt und kratzte an der Tür des Nachbarn.
Tierischer Einbrecher: Frettchen "Klaus" war ausgebüxt und kratzte an der Tür des Nachbarn.  © Polizei Bremen

Wie die Polizei mitteilte, entdeckte er ein "nicht identifizierbares Tier", das beharrlich an einer Eingangstür kratzte und Einlass forderte.

Vor lauter Angst schlug der Mann die Tür zu und alarmierte umgehend die Polizei.

Als die Beamten das Treppenhaus betraten, blickten ihnen zwei glühende Knopfaugen entgegen.

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Laut Polizei handelte es dabei aber weder "um einen Drachen noch um ein anderes Fabelwesen", sondern schlichtweg um ein ausgewachsenes Frettchen.

Das Tier ergab sich widerstandslos und ließ sich von den Männern in Uniform auf den Arm nehmen. Auch wenn sich das Frettchen sehr für die Ausrüstung der Polizisten interessierte, waren "Pfotenfesseln nicht erforderlich".

Weil der Mustela putorius furo, so der lateinische Name, nicht ganz ins Bild der Gegend passte, waren umfangreiche Ermittlungen erforderlich.

Polizei weist auf Einbrecher in der dunklen Jahreszeit hin

Hinweise führten schließlich zu einer Nachbarin, die gar nicht bemerkt hatte, dass ihr Frettchen "Klaus" ausgebüxt war. Die Wiedersehensfreude auf beiden Seiten war entsprechend groß.

Die Polizei nahm diesen ungewöhnlichen "Einbrecher" zum Anlass und wies aufgrund der dunklen Jahreszeit noch einmal auf die wirklichen Kriminellen hin.

Wer verdächtige Personen, abgelaufene Alarmanlagen oder Hilferufe wahrnehme, solle bitte umgehend den Notruf wählen.

Titelfoto: Polizei Bremen

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