18 Premieren: Deutsche Oper am Rhein plant für die neue Spielzeit

Von Ulrike Hofsähs

Düsseldorf - Die Deutsche Oper am Rhein will in der neuen Spielzeit elf neue Produktionen in der Oper und weitere sieben im Ballett zeigen.

Für die neuen Produktionen in der Deutschen Oper am Rhein können die Eintrittskarten aufgrund von Corona zunächst nur reserviert und nicht gleich gekauft werden.
Für die neuen Produktionen in der Deutschen Oper am Rhein können die Eintrittskarten aufgrund von Corona zunächst nur reserviert und nicht gleich gekauft werden.  © Maja Hitij/dpa

Darunter seien bereits bis zur Generalprobe fertige Inszenierungen, die wegen der Corona-Bestimmungen nicht gezeigt werden konnten. Das sagte Opernchef Christoph Meyer (61) am Dienstag in Düsseldorf.

Eröffnet wird die Saison am 10. September mit Bela Bartoks Oper "Herzog Blaubarts Burg" als Kooperation der hauseigenen Sparten Oper und Ballett. Die Oper am Rhein wird von den Nachbarstädten Duisburg und Düsseldorf getragen.

In der Spielzeit 2021/22 kommt eine szenische Inszenierung des "Weihnachtsoratoriums" von Johann Sebastian Bach auf die Opernbühne. Premiere ist am 11. Dezember. Als Koproduktion unter anderem mit der Komischen Oper Berlin wird die Operette "Orpheus in der Unterwelt" in der Regie von Barrie Kosky gezeigt.

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Gefeiert wird die lange Zusammenarbeit mit dem Star-Choreografen Hans van Manen: Der heute 88-Jährige hatte vor 50 Jahren für Düsseldorf sein erstes Ballett außerhalb der Niederlande geschaffen. Am 6. November wird van Manen mit einer Gala gefeiert.

Wegen der Unwägbarkeiten durch Corona nähert sich die Oper der neuen Saison vorsichtig. Zunächst können Eintrittskarten nur reserviert und nicht gleich gekauft werden. Es soll vermieden werden, dass bereits gekaufte Tickets wieder rückabgewickelt werden müssen.

Titelfoto: Maja Hitij/dpa

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