Brauchtum trotz Corona: Karnevals-Gipfel berät über Session

Düsseldorf - Vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval treffen sich nach dpa-Informationen am Freitag (18. September) mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnevals-Gipfel. 

Am Freitag (18. September) treffen sich vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnvals-Gipfel.
Am Freitag (18. September) treffen sich vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnvals-Gipfel.  © picture alliance / dpa

Bei dem Treffen in der Düsseldorfer Staatskanzlei soll über ein 30-seitiges Konzept gesprochen werden, das die Karnevalisten dem Gesundheitsministerium vorgelegt hatte. 

Es enthält Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel am 11.11. zur Sessionseröffnung Karneval gefeiert werden könnte.

So planen die Düsseldorfer Jecken zum Beispiel, mit bis zu 499 Teilnehmern das traditionelle Hoppeditz-Erwachen auf dem Rathausplatz zu begehen. 

Ab 500 Gästen müsste gemäß der aktuell gültigen Coronaschutz-Verordnung belegt werden, dass die An- und Abreise unter Einhaltung der Belange des Infektionsschutzes erfolgt. In Köln startet die Session traditionell eigentlich auf dem Heumarkt.

Wie ein Sprecher des Kölner Festkomitees sagte, beinhaltet das Konzept detaillierte Handlungsempfehlungen für bestimmte Veranstaltungen - so auch einen möglichen Sitzungskarneval. 

Rosenmontagszüge noch kein Thema

"Partys und Bälle wird es nicht geben." In Sitzungssälen bei festen Plätzen könne man aber mit Abständen - auch zu den Akteuren auf der Bühne - Brauchtum pflegen. 

Die detaillierten Vorgaben könnten nach der Überarbeitung durch das Ministerium als Blaupause für alle Karnevalsvereine dienen, die ein Konzept bei ihrem jeweiligen Gesundheitsamt einreichen.

Rosenmontagszüge sollen am Freitag noch kein Thema sein. Neben den Kölner Karnevalisten sind Vertreter aus Düsseldorf, Bonn und Aachen sowie der Bund Deutscher Karneval als Dachverband zu dem Treffen geladen. 

Für die Landesregierung wird nach dpa-Informationen der Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski, dabei sein; außerdem ein Vertreter des Gesundheitsministeriums.

Titelfoto: picture alliance / dpa

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