Corona-Mutante breitet sich in Düsseldorf schnell aus

Düsseldorf - Die in Großbritannien entdeckte, wohl deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus macht in Düsseldorf bereits mehr als 40 Prozent der Corona-Infektionen aus.

Die Impfstation in Düsseldorf gegen das Coronavirus. In der NRW-Landeshauptstadt breitet sich die britische Corona-Mutante schnell aus.
Die Impfstation in Düsseldorf gegen das Coronavirus. In der NRW-Landeshauptstadt breitet sich die britische Corona-Mutante schnell aus.  © Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

Am Dienstag habe der Anteil bei 27 Prozent, am Mittwoch bei 30 Prozent und am Donnerstag bei mehr als 40 Prozent gelegen, teilte die Landeshauptstadt am Donnerstag mit.

Seit Dienstag steige auch der Sieben-Tages-Inzidenzwert in Düsseldorf wieder an.

Von 33,8 am Dienstag stieg er auf 44,9 am Donnerstag.

Damit gebe es keine Rechtsgrundlage für etwaige Lockerungen.

Die Zahlen fußen auf den in städtischen Testeinrichtungen festgestellten Corona-Infektionen.

Pilotstudie zu Covid-Übertragung mit rascher Sequenzierung in Düsseldorf

Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr in der Schule, beim Friseur, im Fitness-Studio oder in Geschäften genau? Ansatzpunkte zur Annäherung an diese Frage soll nach Angaben der Beteiligten eine Pilotstudie zu den Übertragungswegen von Sars-CoV-2 liefern, die derzeit in Düsseldorf läuft.

Im Mittelpunkt steht die Sequenzierung, mit der die Erbinformation eines Erregers näher untersucht wird. Das geschehe bei allen neu diagnostizierten Corona-Fällen in Düsseldorf innerhalb von 48 Stunden.

So sei es möglich, Übertragungsketten mit hoher Genauigkeit zu erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten, teilten die Stadt und die Uniklinik Düsseldorf am Donnerstag mit.

Die Daten aus einer Großstadt wie Düsseldorf dürften sich nicht wesentlich von anderen Städten unterscheiden.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa-POOL/dpa

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