Brutaler Angriff: 16-Jähriger prügelt Opfer die Treppe runter

Düsseldorf - Ein Jugendlicher (16) aus Ratingen soll am Sonntagmorgen einen 41-jährigen Passanten in Düsseldorf eine Treppe zum U-Bahn-Abgang hinuntergetreten und anschließend ausgeraubt haben. 

Ein 16-Jähriger soll am Sonntagmorgen einen 41-jährigen Passanten in Düsseldorf eine Treppe zum U-Bahn-Abgang hinuntergetreten, geschlagen und ausgeraubt haben (Symbolbild).
Ein 16-Jähriger soll am Sonntagmorgen einen 41-jährigen Passanten in Düsseldorf eine Treppe zum U-Bahn-Abgang hinuntergetreten, geschlagen und ausgeraubt haben (Symbolbild).  © Daniel Reinhardt/dpa

Am Rande der Düsseldorfer Altstadt soll nach Angaben der Polizei ein 16-jähriger Ratinger am Sonntagmorgen gegen 7.45 Uhr einen 41-jährigen Passanten schwer verletzt haben. 

Wie die Polizei mitteilte, soll der Jugendliche im Bereich der Heinrich-Heine-Allee unterwegs gewesen sein, als er sein Opfer die Treppe zur Flinger Passage bis zur Hälfte hinunter trat.

Das reichte dem Aggro-Teenie aber offenbar nicht aus - anschließend legte er nach, trat und schlug auch noch auf den am Boden liegenden Passanten ein.  

Als er fertig war, nahm der Jugendliche den Ausweis des Opfers aus dessen Geldbeutel und ergriff die Flucht.

Schließlich eilten Zeugen und Securitykräfte dem verletzten Passanten zur Hilfe. 

Die Polizei löste eine Fahndung aus, während das Opfer in die Klinik gebracht werden musste.

Tritt-Attacke könnte nicht seine einzige Tat gewesen sein

Im Bereich der Breitestraße erwischten die Beamten den Schläger und stellten bei ihm nicht nur den Ausweis des Opfers sicher. Sie beschlagnahmten zudem auch Cannabis bei dem Minderjährigen.

Nachdem er von den Einsatzkräften festgenommen und eine Blutprobe entnommen wurde, soll er nun einem Haftrichter vorgeführt werden.

Das könnte allerdings nicht seine einzige Straftat gewesen sein. Der 16-Jährige steht laut Polizei zusätzlich unter Verdacht, am selben Morgen gegen 5 Uhr für einen Diebstahl und eine räuberische Erpressung verantwortlich zu sein. 

Die Ermittlungen dazu dauern nach Aussage der Beamten an.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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