Christopher Street Day in Düsseldorf: Deutlich mehr Teilnehmer als erwartet

Düsseldorf - Zum Christopher Street Day in Düsseldorf haben nach Polizeiangaben rund 4000 Menschen mit einer farbenfrohen Demonstration ein Zeichen für Vielfalt und Respekt gesetzt.

Insgesamt nahmen rund 4000 Menschen am CSD in Düsseldorf teil. Viele Teilnehmer trugen bunte und groteske Kleider.
Insgesamt nahmen rund 4000 Menschen am CSD in Düsseldorf teil. Viele Teilnehmer trugen bunte und groteske Kleider.  © Oliver Berg/dpa

Damit waren die Erwartungen der Veranstalter um ein Vielfaches übertroffen worden: Sie hatten mit etwa 1000 Teilnehmern für die Kundgebung am Samstagnachmittag gerechnet.

Der Umzug mit mehreren bunt geschmückten Wagen durch die Düsseldorfer Innenstadt und entlang des Rheins sei bislang reibungslos verlaufen, hieß es aus der Leitstelle.

Nach zwei Jahren, in denen das Spektakel pandemiebedingt nur als Fahrradkundgebung stattfinden konnte, hatten die Veranstalter in diesem Jahr zusätzlich zu einem Straßenfest mit Bühnenprogramm in der Nähe des Rheins geladen.

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Unter dem Motto "Solidarität hat viele Farben" präsentierten sich zahlreiche CSD-Demoteilnehmer in bunten oder schrillen Outfits, trugen Kleidung oder Flaggen in den Regenbogenfarben.

Bereits am Freitag war am Rheinufer ein Mahnmal zur Erinnerung an Opfer sexueller Diskriminierung und zur Akzeptanz von sexueller Vielfalt enthüllt worden.

Bunt statt grau: Der CSD strahlt in vielen Farben für Vielfalt und Respekt.
Bunt statt grau: Der CSD strahlt in vielen Farben für Vielfalt und Respekt.  © Oliver Berg/dpa
Die Veranstalter hatten nur mit knapp 1000 Teilnehmern gerechnet, letztlich waren es viermal so viele!
Die Veranstalter hatten nur mit knapp 1000 Teilnehmern gerechnet, letztlich waren es viermal so viele!  © Oliver Berg/dpa

Mit Aktionen zum Christopher Street Day (CSD) wird jedes Jahr weltweit an die sogenannten Stonewall-Aufstände erinnert. Sie waren eine Serie von gewalttätigen Konflikten zwischen Homosexuellen und Polizisten in der Christopher Street in New York 1969.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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