Dachstuhl-Brand in Neusser Wohnhaus löst Großeinsatz aus

Neuss - Am Mittwochmorgen gegen 5.20 Uhr musste die Neusser Feuerwehr mit einem Großaufgebot in den Ortsteil Gruissem ausrücken, wo Rauch aus einem Sicherungskasten austrat. Womöglich steht der Sturm, der aktuell über Deutschland hinweg fegt, im direkten Zusammenhang mit der Ursache des Brandes.

Am Mittwochmorgen brannte in Neuss ein Dachstuhl, der ein Großaufgebot der Feuerwehr erforderte.
Am Mittwochmorgen brannte in Neuss ein Dachstuhl, der ein Großaufgebot der Feuerwehr erforderte.  © Patrick Schüller

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, wurden die Kameraden auf eine zum Haus führende, herabhängende 400 Volt-Stromleitung aufmerksam. 

Diese war vermutlich durch Sturmtief "Kirsten" gerissen. 

Wenige Minuten nach dem Eintreffen der Kameraden brach ein Feuer im Dachstuhl aus.

Weil die Starkstromleitung herabhing, konnten die Kameraden das Feuer zunächst nur unter großer Vorsicht löschen.

Insgesamt waren 38 Kameraden vor Ort und halfen bei den Löscharbeiten.

Auch die Abschaltung der Leitung gestaltete sich schwierig, da die Zuständigkeit der Energieversorgers nicht direkt geklärt werden konnte. 

Nachlöscharbeiten erforderlich

Gegen 7 Uhr konnte der Strom endlich abgestellt werden und die Einsatzkräfte das Feuer mit voller Kraft bekämpfen. Weil sich im Dachstuhl Glutnester gebildet hatten, verzögerten sich die Arbeiten.

Alle Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen, sodass niemand verletzt wurde, wie die Feuerwehr mitteilte.

Titelfoto: Patrick Schüller

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