Corona-Demo in Düsseldorf: Weniger Teilnehmer als erwartet

Düsseldorf – Mit einem großen Einsatz stellt sich die Polizei in Düsseldorf am Sonntag auf eine Kundgebung von Kritikern der Corona-Maßnahmen ein. 

Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen demonstrieren deutschlandweit in Großstädten. Für Sonntag ist eine Kundgebung in Düsseldorf angemeldet. (Symbolbild)
Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen demonstrieren deutschlandweit in Großstädten. Für Sonntag ist eine Kundgebung in Düsseldorf angemeldet. (Symbolbild)  © Moritz Frankenberg/dpa

Die Anmelder – eine regionale Gruppen der Initiative Querdenken – hoffen auf bis zu 50.000 Teilnehmer. Die Polizei stellt sich auf bis zu 10.000 Menschen ein.

Auch mehrere Gegendemos wird es geben: Unter anderem hat die Initiative "Düsseldorf stellt sich quer" zu einer Veranstaltung aufgerufen.

Die Demonstration gegen die staatlichen Corona-Schutzauflagen soll an der Rheinwiese am Kaiser-Wilhelm-Ring im Stadtteil Oberkassel beginnen und dann ab 14 Uhr durch die Düsseldorfer Innenstadt wieder zurück zum Ausgangspunkt führen.

Die Teilnehmer müssen dabei keine Masken tragen, aber einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. So sieht es die nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung vor.

Die Initiative "Düsseldorf stellt sich quer" hat zeitgleich für 14 Uhr zu einer Gegenveranstaltung am Düsseldorfer Johannes-Rau-Platz unweit des Landtags aufgerufen. 

Die Polizei geht dort von mehreren Hundert Teilnehmern aus. "Wir haben keine Hinweise auf einen unfriedlichen Verlauf", sagte ein Polizeisprecher.

Update, 14.50 Uhr: Nur wenige Tausend Teilnehmer

Zwei Männer halten Schilder auf den Düsseldorfer Rheinwiesen, vor einer Demonstration gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus.
Zwei Männer halten Schilder auf den Düsseldorfer Rheinwiesen, vor einer Demonstration gegen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus.  © Roberto Pfeil/dpa

Begleitet von starker Polizeipräsenz haben sich wenige Tausend Menschen in Düsseldorf an einer Kundgebung gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen beteiligt.

Auf der gegenüberliegenden Rhein-Seite versammelten sich zeitgleich Demonstranten der Initiative "Düsseldorf stellt sich quer" zu einer Gegenveranstaltung.

Einige Teilnehmer hatten Regenbogenfahnen dabei, hielten Schilder gegen Digitalisierung in die Höhe oder forderten auf Plakaten Umarmungen statt Distanz.

Die Stimmung sei friedlich, berichtete eine dpa-Reporterin. Auch eine Polizeisprecherin betonte, man gehe von einem friedlichen Verlauf aus.

Der Protestzug, der gegen 14 Uhr starten und durch die Straßen der Innenstadt führen sollte, verzögerte sich zunächst.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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