Düsseldorfer Altstadt soll kein Corona-Hotspot werden: Ansammlungen im Fokus

Düsseldorf - Die Düsseldorfer Altstadt, die "längste Theke der Welt", soll kein zweites Ischgl werden - kein weiterer Hotspot der Corona-Pandemie.

Ein Polizeifahrzeug steht in der Altstadt von Düsseldorf.
Ein Polizeifahrzeug steht in der Altstadt von Düsseldorf.  © Martin Gerten/dpa

Am vergangenen Wochenende waren viele Tausend Feierwütige in die engen Altstadtgassen geströmt und hatten den Verantwortlichen in der Landeshauptstadt Sorgenfalten auf die Stirn getrieben. 

Polizei und Ordnungsamt mussten größere Ansammlungen auflösen.

Nun soll an den kommenden Wochenenden ein Lagezentrum im Rathaus dafür sorgen, dass die Altstadtgänger die Stadt nicht in den Lockdown treiben. 

Das hat die Stadt am Dienstag angekündigt. 

Dies habe sich bereits an Karneval und dem Japan-Tag bewährt. Weitere Maßnahmen werden nicht ausgeschlossen.

"Die Pandemie ist noch nicht vorbei"

"Die Menschen müssen wissen: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Es gibt weiterhin Infektionen in Düsseldorf. Möglicherweise auch durch das Gedrängel in der Altstadt begünstigt", warnte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD).

"Die Altstadtbesucher sollten weiter Disziplin zeigen, was die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln angeht." 

Im Lagezentrum sind Ordnungsamt, Feuerwehr, Verkehrsmanager, Altstadt-Gastronomen und Polizei vertreten. So sollen Ansammlungen wie am vergangenen Wochenende schneller aufgelöst werden.

Titelfoto: Martin Gerten/dpa

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