Flughafen Düsseldorf plant Stellen-Streichungen und Sanierung

Düsseldorf - Der stark unter der Corona-Pandemie leidende Düsseldorfer Flughafen will mit Einsparungen und einem kräftigen Personalabbau wieder in die schwarzen Zahlen kommen.

Düsseldorf: Flugzeuge der Lufthansa, Germanwings und Eurowings sind auf dem Vorfeld des Flughafen abgestellt.
Düsseldorf: Flugzeuge der Lufthansa, Germanwings und Eurowings sind auf dem Vorfeld des Flughafen abgestellt.  © Federico Gambarini/dpa

Eine außerordentlichen Gesellschafterversammlung habe dem Sanierungskonzept der Geschäftsführung zugestimmt, teilte der Airport am Dienstag mit.

Ab 2021 will das Management eine jährliche Ergebnisverbesserung in Höhe von rund 50 Millionen Euro erreichen.

Die Hälfte dieses Betrages soll durch die Reduzierung der Personalkosten erreicht werden.

Im Flughafenkonzern sind derzeit rund 2200 Mitarbeiter beschäftigt. Wie viele Stellen gestrichen werden sollen, teilte der Airport nicht mit.m Flughafenkonzern sind derzeit rund 2200 Mitarbeiter beschäftigt. Wie viele Stellen gestrichen werden sollen, teilte der Airport nicht mit.

Die Stellenstreichungen sollen wir möglichst sozialverträglich erfolgen.

"Allerdings können wir betriebsbedingte Kündigungen als Mittel der letzten Wahl nicht ausschließen", sagte der Vorsitzende der Flughafen-Geschäftsführung, Thomas Schnalke.

Für 2020 geht der Airport beim Passagieraufkommen von maximal 30 Prozent des Niveaus vor Beginn der Corona-Krise aus, im kommenden Jahr werden rund 50 Prozent erwartet.

Eine Rückkehr zum Niveau von 2019 erwartet die Branche erst im Jahr 2025.

Krise bis 2025 erwartet

Eigentümer des Flughafens sind die Landeshauptstadt Düsseldorf und die Airport Partners GmbH mit jeweils 50 Prozent.

Um die Durststrecke zu überwinden, haben sie dem Flughafen ein nachrangiges Darlehen in Höhe von 100 Millionen Euro zugesagt und den Jahresüberschuss von 2019 in Höhe von 63 Millionen Euro im Unternehmen belassen.

Zusätzlichen Spielraum verschafft dem Airport ein mit einer Landesbürgschaft abgesichertes Darlehen von 250 Millionen Euro.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

Mehr zum Thema Düsseldorf:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0