Hacker-Gefahr: G7-Minister beraten in Düsseldorf über Cybersicherheit und Datenfluss

Düsseldorf - Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs beraten die Digitalminister der G7-Staaten in Düsseldorf darüber, wie sie bei der Cybersicherheit stärker an einem Strang ziehen können.

Im Ukraine-Konflikt sollen russlandnahe Gruppen Fernlösch-Software eingesetzt und so viele Regierungswebseiten der Ukraine gestört haben.
Im Ukraine-Konflikt sollen russlandnahe Gruppen Fernlösch-Software eingesetzt und so viele Regierungswebseiten der Ukraine gestört haben.  © Lino Mirgeler/dpa

Ein zweitägiges Ministertreffen beginnt am Dienstag (10. Mai). Es werden Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit und für gemeinsame Standards beraten.

Bundesdigitalminister Volker Wissing (52) sagte im vor der Veranstaltung, man wolle sich darüber austauschen, wie die Chancen der Digitalisierung noch besser genutzt und internationale Rahmenbedingungen weiter optimiert werden könnten.

Neben der Cyberresilienz - also der Widerstandsfähigkeit bei Hackerangriffen - befassen sich die Minister auch mit der Frage, wie der freie Fluss von Daten international gesichert werden kann.

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Unter dem Schlagwort der Nachhaltigkeit wird zudem thematisiert, wie der enorme Strombedarf von Rechenzentren besser gehandhabt werden kann.

Deutschland hat in diesem Jahr den Vorsitz der G7. Die Gruppe besteht neben der Bundesrepublik auch aus den USA, Kanada, Italien, Frankreich, Großbritannien und Japan. Auch EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager (54) wird erwartet.

Als Gast nimmt der ukrainische Minister Mykhailo Fedorow (31) teil, der online zugeschaltet wird. Am Mittwoch (12.30 Uhr) soll auf einer Pressekonferenz die Abschlusserklärung des Ministertreffens vorgestellt werden.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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