Kurierfahrerin schwer verletzt: Stadt Düsseldorf muss für umgefallenen Weihnachtsbaum zahlen

Düsseldorf - Die Stadt Düsseldorf muss für den Schaden aufkommen, den ein umstürzender Weihnachtsbaum an Heiligabend im Jahr 2013 angerichtet hat.

Weihnachtsbäume werden jedes Jahr auch auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. (Symbolbild)
Weihnachtsbäume werden jedes Jahr auch auf öffentlichen Plätzen aufgestellt. (Symbolbild)  © Jan-Philipp Strobel/dpa

Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Freitag entschieden.

Der Baum war auf der Einkaufsmeile Königsallee durch eine Windböe umgerissen worden und hatte eine Kurierfahrerin vor neun Jahren schwer verletzt. Sie erlitt einen komplizierten Beinbruch. Es folgt ein jahrelanger Rechtsstreit.

Die Stadt sei verpflichtet gewesen, den Baum sicher aufzustellen, befand das Gericht nun in zweiter Instanz. Der Baum war bereits 19 Tage vor dem Unfall umgefallen und danach wieder aufgestellt worden.

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Die Stadt hatte argumentiert, nicht ihre Mitarbeiter, sondern die eines Einkaufscenters hätten den Baum nach dem ersten Umstürzen wieder aufgestellt - und das offensichtlich nicht sicher genug.

Das sah das Gericht anders: Den Zeugen zufolge seien es doch eher städtische Mitarbeiter gewesen, die den Baum wieder aufgestellt hätten.

Titelfoto: Jan-Philipp Strobel/dpa

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