Mit neuer Landesgesellschaft: Land NRW will Klimaschutz vorantreiben!

Düsseldorf - Die neue Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen hat am Montag offiziell ihre Arbeit aufgenommen.

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (61, FDP)
NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (61, FDP)  © Henning Kaiser/dpa

Sie heißt "NRW.Energy4Climate" und soll Unternehmen und Kommunen auf dem Weg zur Klimaneutralität beraten und unterstützen.

Die Gesellschaft bietet unter anderem Beratungen, Workshops, Onlinetools oder eine Begleitung beim Einwerben von Fördermitteln und Investitionen an.

Der Fokus liegt auf den Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Wärme & Gebäude und Mobilität. Über ihre Online-Kanäle soll die neue Gesellschaft auch die breite Öffentlichkeit zu wichtigen Themen im Bereich Klimaschutz und Energiewende informieren.

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"Ziel ist, die Transformation aktiv voranzutreiben, damit Nordrhein-Westfalen so schnell wie möglich klimaneutral wird und gleichzeitig zukunftsweisendes Industrieland bleibt", teilte das Wirtschaftsministerium mit.

"Ziel ist es, den Widerspruch zwischen Wachstum und Klimaschutz aufzulösen und zu nachhaltigem Wachstum zu gelangen", sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (61, FDP). Nach den Plänen der schwarz-gelben Landesregierung soll NRW bis 2045 klimaneutral werden.

Die Landesgesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf, soll aber Niederlassungen mit "NRW.Klimanetzwerker:innen" in insgesamt neun Regionen bekommen. Aktuell beschäftigt sie 54 Menschen. Die Mitarbeiterzahl soll schrittweise auf 105 steigen. "NRW.Energy4Climate" ist die Nachfolgeorganisation der Energieagentur.NRW, die zum Jahresende aufgelöst wurde.

Die Grünen im Düsseldorfer Landtag äußerten sich skeptisch zum Start der neuen Gesellschaft. "Es wäre fatal, wenn die neue Landesgesellschaft erst Jahre braucht, um die Strukturen für passgenaue Angebote in den diversen Themen aufzubauen", sagte die Fraktionssprecherin für Klimaschutz- und Energiepolitik, Wibke Brems.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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