Urteil im Streit um Lichtshows am Düsseldorfer Rheinturm gefallen

Düsseldorf – Im Streit um Lichtshows am Düsseldorfer Rheinturm ist ein Urteil gefallen.

Lichtshows am Düsseldorfer Rheinturm haben für eine Klage am Düsseldorfer Landgericht gesorgt. (Symbolbild)
Lichtshows am Düsseldorfer Rheinturm haben für eine Klage am Düsseldorfer Landgericht gesorgt. (Symbolbild)  © Marcel Kusch/dpa

Am 240 Meter hohen Bauwerk an der Düsseldorfer Rheinpromenade kann es auch in Zukunft weitere Installationen wie den "Rheinkomet" geben.

Das Düsseldorfer Landgericht wies am Mittwoch die Klage einer Stiftung ab, die 2016 eine aus starken einzelnen Strahlen bestehende Installation mit dem Titel "Rheinkomet" gezeigt hatte und gegen eine andere, im Oktober 2020 geplante Lichtshow vorgegangen war.

Diese sei aber so verschieden, dass sie nicht gegen das Urheberrecht verstoße, teilte das Gericht nun mit.

Die Richter befanden, der weithin sichtbare "Rheinkomet" mit seinen weißen Strahlen sei ein Werk der bildenden Kunst. Dagegen stehe bei der anderen Lichtshow die individuell gestaltete Fläche, die auf den Schaft des Rheinturms selbst projiziert werde, im Mittelpunkt.

Da die Wortmarke "Rheinkomet" nicht verwendet wurde, bestehe kein Unterlassungsanspruch aus Markenrecht. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

Mit einer einstweiligen Verfügung des Gerichts hatte die Stiftung sich zunächst durchsetzen können.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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