Gewinneinbruch bei Henkel-Konzern

Düsseldorf - Der Konsumgüterkonzern Henkel hat im Zuge der Corona-Pandemie im ersten Halbjahr einen Umsatz- und Ergebniseinbruch erlitten.

Carsten Knobel, seit Januar 2020 Vorstandsvorsitzender von Henkel.
Carsten Knobel, seit Januar 2020 Vorstandsvorsitzender von Henkel.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Erlöse sanken um 6 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. 

Organisch, also bereinigt um Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe, lag das Minus bei 5,2 Prozent. 

Dabei verschlechterte sich die Entwicklung im zweiten Quartal nochmals mit einem Minus von 9,4 Prozent. 

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank in den ersten sechs Monaten um mehr als Viertel auf knapp 1,2 Milliarden Euro. 

Netto verdiente Henkel mit 776 Millionen Euro rund 29 Prozent weniger.

Während sich das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln robust entwickelte, musste die Klebstoffsparte wegen einer deutlich sinkenden Nachfrage in der Autoindustrie Einbußen hinnehmen. 

Auch das Kosmetikgeschäft verlief schwächer - hier belastete die Schließung von Friseursalons im Zuge der Corona-Krise.

Titelfoto: Rolf Vennenbernd/dpa

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