Abfahrt! Sachsen helfen Flutopfern im Westen

Zschopau - Katastrophenschützer aus den Landkreisen Erzgebirge und Zwickau wollen in den Hochwasser-Regionen in Rheinland-Pfalz medizinische und technische Hilfe leisten. Einige Retter fuhren bereits am Donnerstag gen Westen.

Björn Jerzembek-Preinl (29, l.) und Christian Schwieder (40) von der Freiwilligen Feuerwehr Wilkau-Haßlau stehen vor den einsatzbereiten Fahrzeugen.
Björn Jerzembek-Preinl (29, l.) und Christian Schwieder (40) von der Freiwilligen Feuerwehr Wilkau-Haßlau stehen vor den einsatzbereiten Fahrzeugen.  © Maik Börner

29 Kameraden des Deutschen Roten Kreuzes Mittleres Erzgebirge brachen am Nachmittag von Zschopau mit neun Fahrzeugen für einen mindestens dreitägigen Einsatz in den Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler auf.

Derweil stehen 98 Katastrophenschützer und 25 Fahrzeuge aus dem Landkreis Zwickau bereit, um in den Gebieten rund um den Nürburgring zu helfen.

"Sollte der Marschbefehl kommen, werden sich unsere Einsatzkräfte umgehend in ihren Bereitstellungsräumen melden", sagt Carsten Michaelis (48) vom Katastrophenschutz des Landkreises.

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Die Freiwillige Feuerwehr Wilkau-Haßlau könnte beispielsweise mit drei Fahrzeugen und einen Anhänger einen fahrbaren Ölabscheider zum Trennen von Wasser und Öl, Stromaggregate oder Schmutzwasserpumpen in die Krisengebiete fahren.

Carsten Michaelis (48) vom Landkreis rechnet in den Flutgebieten mit Einsatzzeiten von bis zu 48 Stunden für die Hilfskräfte aus Zwickau.
Carsten Michaelis (48) vom Landkreis rechnet in den Flutgebieten mit Einsatzzeiten von bis zu 48 Stunden für die Hilfskräfte aus Zwickau.  © PR

"Unsere Hilfsangebote gelten bis 30. Juli. Sollten wir angefordert werden, rechnen wir mit Einsatzzeiten von bis zu 48 Stunden", sagt Carsten Michaelis.

Titelfoto: Maik Börner

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