Tier-Drama im Erzgebirge: Reh hängt in Eisentor fest

Aue - Ein trauriger Anblick bot sich zwei Hausmeistern in Aue. Ein Reh hatte sich in einem Eisentor eingeklemmt.

Das Reh hing in einem Eisentor fest.
Das Reh hing in einem Eisentor fest.  © T.Fanghänel/F.Härtel

Am Montag vor einer Woche waren Tino Fanghänel und Falk Härtel, zwei Mitarbeiter der Firma Gegenbauer, mit Winterdienstarbeiten für die Auer Wohnungsbaugesellschaft beschäftigt. 

Als sie auf dem Verbindungsweg von der Straße Am Bahnhof zur Prof.-Richard-Beck-Straße unterwegs waren, mussten sie einem geöffneten Stahltor ausweichen.

Als sie richtig hinsahen, bemerkten sie einen Rehbock, der zwischen den Eisenstäben im Tor festklemmte. 

"Er muss mit solch enormer Wucht gegen dieses geprallt sein, dass sich sogar eine schwere Eisenkette gelöste hatte, mit welcher das Tor gesichert war. Der junge Rehbock blökte erbärmlich und strampelte erfolglos mit den Hinterläufen", heißt es in der Mitteilung der Stadt Aue am Montag.

Die beiden Männer erkannten, dass sie hier nichts ausrichten konnten und informierten sofort das Auer Polizeirevier. Die Polizisten verständigten einen Jagdpächter. 

Das eingeklemmte Tier hatte glücklicherweise bis auf ein paar Fellabschürfungen keine ernsthaften Verletzungen. 

Befreit wurde es von Mitarbeitern des Auer Städtischen Bauhofes. Sie flexten den Metallteil des Tores heraus. Der junge Rehbock konnte dann wieder seine Freiheit genießen.

Titelfoto: T.Fanghänel/F.Härtel

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