Bauarbeiter verschüttet: Schwerer Arbeitsunfall im Erzgebirge

Aue-Bad Schlema - Schwerer Arbeitsunfall im Erzgebirge: In Aue wurde ein Bauarbeiter verschüttet.

Der Mann wurde bei Erdarbeiten verschüttet.
Der Mann wurde bei Erdarbeiten verschüttet.  © Niko Mutschmann

Laut Einsatzleiter Daniel Opp passierte der Unfall gegen Mittag in der Gartenstraße. 

Arbeiter waren auf einer Baustelle mit Erdarbeiten beschäftigt, als ein Mann in einer Tiefe von rund drei Metern bis auf Brusthöhe verschüttet wurde. Offenbar war eine Seitenwand abgerutscht.

Die Rettungskräfte sicherten zunächst den Verletzten mit Abstützmaterial und der Rettungsdienst stabilisierte den Verletzten, bis er befreit werden konnte.

Der Mann kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Der Rettungseinsatz dauerte etwa eine Stunde. Neben der Feuerwehr Aue, waren auch die Wehren aus Bad Schlema und Alberoda sowie Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Die Gartenstraße war während des Einsatzes voll gesperrt.

Es wird nun ermittelt, wie es zu dem schweren Unfall kommen konnte. Die Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion ist im Einsatz.

Neben der Feuerwehr waren auch Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.
Neben der Feuerwehr waren auch Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.  © Niko Mutschmann

Update, 11. Juli: Wie die Polizei mitteilt, handelte es sich bei dem verschütteten Bauarbeiter um einen 38-Jährigen. Bei Erdarbeiten zur Verlegung von Rohrleitungen rutschte eine Seitenwand ab der Arbeiter wurde bis zur Gürtellinie im Erdreich verschüttet. "Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor", so ein Polizeisprecher.

Titelfoto: Niko Mutschmann

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