Maskottchen vom Tag der Sachsen: Auer Eli-Riese bekommt Asyl im Mini-Zoo

Aue/Hainichen - Der Elefant sollte der Hingucker beim Festumzug zum Tag der Sachsen werden - nun bekommt das Riesen-Maskottchen Asyl im Zoo der Minis.

Tiergartenleiter Christian Schroller packt den Neuzugang für den Zoo der Minis in Aue aus.
Tiergartenleiter Christian Schroller packt den Neuzugang für den Zoo der Minis in Aue aus.  © PR

Wegen der Absage des größten Volksfestes im Freistaat wird das 200 Kilogramm schwere Rüsseltier jetzt im Auer Tierpark aufgestellt. 

Aue hatte die Figur aus Kunststoff extra anfertigen lassen. "Der Elefant war eines der Firmensymbole der Besteckfabrik Wellner, die als Beispiel für die Industrialisierung von Aue um 1900 steht", so Stadtsprecherin Jana Hecker (54).

2022 oder 2023 soll der Tag der Sachsen in Aue nachgeholt werden. 

Bis dahin leisten dem Dickhäuter beim Warten auf den großen Auftritt kleine Verwandte Gesellschaft: Im Zoo der Minis leben Kurzohrrüsselspringer, die Spitzmäusen ähneln, aber laut Gen-Tests zur gleichen Säugetiergruppe wie Elefanten gehören.

Warten müssen auch die Akteure des Mittelsächsischen Kultursommers (Miskus). 

Kurzohrrüsselspringer haben zwar nur Mini-Rüssel, sind aber mit Elefanten verwandt.
Kurzohrrüsselspringer haben zwar nur Mini-Rüssel, sind aber mit Elefanten verwandt.  © Georg Ulrich Dostmann
Fröhliche Musikumzüge wird es diesen Sommer nicht geben. Der Miskus ist abgesagt.
Fröhliche Musikumzüge wird es diesen Sommer nicht geben. Der Miskus ist abgesagt.  © Miskus

Alle für den Sommer geplanten Veranstaltungen wurden abgesagt, beziehungsweise auf nächstes Jahr verschoben - beispielsweise der Historische Besiedlungszug, der KlangLichtZauber in Mittweida, der Auftritt von Gerhard Schöne und die Pink Floyd Night. Eintrittskarten können zurückgegeben werden.

Titelfoto: PR

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