In Marokko gestrandet: A-Team aus dem "Arzgebirg" bricht Rallye ab

Aue/Ceuta - Das (A)rzgebirgs-Team ist wegen der Corona-Pandemie in Marokko gestrandet! Die Rückkehr in die Festung Europa ist ungewiss.

Rallye-Abbruch in der marokanischen Wüste: Der Tross fährt nach Ceuta und muss evakuiert werden. 
Rallye-Abbruch in der marokanischen Wüste: Der Tross fährt nach Ceuta und muss evakuiert werden.   © picture-alliance/obs

Die karitative Rallye Dresden-Dakar-Banjul wurde abgebrochen. 

Das A-Team hat jetzt nur noch ein Ziel: die spanische EU-Exklave Ceuta im Norden Marokkos. Von dort soll per Schiff oder Flugzeug evakuiert werden.

"Wir standen am Montag an der Grenze zu Mauretanien. Wir mussten umdrehen. Uns vieren geht es gut. Die Autos laufen. Wir sind mitten in Marokko. Wir machen Kilometer. Infos ändern sich stündlich", berichtet Audi-100-Fahrer Christian Wötzel (26) über Facebook und Telefon. 

Sein Vater Holger (56) musste schon auf dem Hinweg in Marrakesch die Kupplung am VW T5 austauschen. Aber das war ein kleines Problem. Denn sollten Rallye-Teams bereits in Mauretanien sein, müssten sie im Niemandsland für 14 Tage in Quarantäne. Und das unter unklaren Bedingungen. Die Grenzen zu Senegal und Marokko sind dicht, alle Flüge gestrichen. 

Die deutsche Botschaft in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott ist eingeschaltet. 

Alle Infos zur Lage in Chemnitz im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Alle Infos zur Lage in ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++

Das A-Team aus Aue war schon fast in Mauretanien. Die Rückkehr in das Virus-gebeutelte Europa könnte schwierig werden.   
Das A-Team aus Aue war schon fast in Mauretanien. Die Rückkehr in das Virus-gebeutelte Europa könnte schwierig werden.     © Uwe Meinhold

Titelfoto: picture-alliance/obs

Mehr zum Thema Erzgebirge:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0