Baustelle Oelsnitzer Bergbaumuseum: Glück auf, der alte Bohrwagen kommt!

Oelsnitz - Glück auf! Seit 2019 wird das Bergbaumuseum Oelsnitz modernisiert, damit sich Besucher 2023 wieder auf die Spuren des Schwarzen Diamanten des Erzgebirges begeben können. Am Donnerstag zog das erste Exponat in den Museums-Neubau ein.

Museumsleiter Jan Färber freut sich darauf, dass bald weitere Exponate ins neue Museum einziehen.
Museumsleiter Jan Färber freut sich darauf, dass bald weitere Exponate ins neue Museum einziehen.  © Sven Gleisberg

Sieben Tonnen schwer und 66 Jahre alt: Seit 1978 ist der fast schon historische Bohrwagen Teil des Oelsnitzer Bergbaumuseums.

Im Zuge der Museums-Modernisierung musste das Exponat seinen altbewährten Platz aufgeben und wurde in einen Überseecontainer auf dem Museumsgelände zwischengelagert.

Am Donnerstag konnte das Gerät, das einst in der BRD hergestellt und gegen Devisen nach Zwickau geholt wurde, seinen neu-alten Platz wieder einnehmen. "Darauf haben wir die letzten zwei Jahre hingearbeitet", so Museumsleiter Jan Färber.

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"Nun können nach und nach weitere Exponate in den Museums-Neubau umziehen."

Mithilfe eines Mobilkrans wurde der 66 Jahre alte und sieben Tonnen schwere Bohrwagen in den neuen Museumsbau versetzt.
Mithilfe eines Mobilkrans wurde der 66 Jahre alte und sieben Tonnen schwere Bohrwagen in den neuen Museumsbau versetzt.  © Sven Gleisberg

Ziel ist es, den Rohbau im November fertigzustellen. In der zweiten Jahreshälfte 2023 soll das Museum neu eröffnen. Dann können sich Besucher auf Zeitreise in die 800-jährige sächsische Steinkohlenbergbau-Geschichte begeben.

Titelfoto: Sven Gleisberg

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