Böschungssicherung wird fortgesetzt: B95 bis Sommer voll gesperrt

Bärenstein - Die Winterpause ist vorbei, und die Sicherungsarbeiten an der B95 in Bärenstein gehen weiter. Dafür muss die Bundesstraße wieder voll gesperrt werden.

In Bärenstein muss die B95 bis zum Juli voll gesperrt werden, weil auf einem rund 100 Meter langen Abschnitt eine Böschung gesichert wird. (Symbolbild)
In Bärenstein muss die B95 bis zum Juli voll gesperrt werden, weil auf einem rund 100 Meter langen Abschnitt eine Böschung gesichert wird. (Symbolbild)  © 123rf/Markus Wegmann

Wie das Landesamt für Straßenbau und Verkehr mitteilt, sollen die Arbeiten zur Böschungssicherung am 6. April wieder aufgenommen werden. Die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt waren im vergangenen Jahr im Juli gestartet (TAG24 berichtete). An der Böschung entlang der B95 gab es Standsicherheitsprobleme.

Auf einem insgesamt 300 Meter langen Abschnitt wird diese nun mit einem Stahlbeton-Randbalken gesichert.

Im jetzt folgenden zweiten Bauabschnitt wird an den noch ausstehenden rund 100 Meter gearbeitet. Gleichzeitig wird der Straßenausbau auf etwa 150 Metern abgeschlossen.

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Die Bauarbeiten sind bis etwa Ende Juli geplant. Die Kosten für das gesamte Bauvorhaben betragen rund 960.000 Euro.

Bauarbeiten erfolgen unter Vollsperrung

"Die Arbeiten erfolgen wieder unter Vollsperrung der B95", warnt das Landesamt. Wer aus Richtung Annaberg-Buchholz auf der B95 unterwegs ist, wird über die K7131 nach Cranzahl, die S266 über Neudorf bis Hammerunterwiesenthal und dann zurück zur B95 umgeleitet. Die Umleitung in die Gegenrichtung erfolgt analog.

Gewerbebetriebe, die sich in dem Baustellenbereich befinden, sollen grundsätzlich erreichbar bleiben, es kann aber zeitweise zu Einschränkungen kommen. Dazu gehören unter anderem eine Post-Agentur, eine Ergotherapie, ein Friseursalon und eine Kfz-Werkstatt.

Auch in Wolkenburg gehen die Instandsetzungsarbeiten am Schlossberg weiter. "Dabei werden Arbeiten an der Straße und dem Gehweg zum Abschluss gebracht, die nicht im letzten Jahr fertiggestellt werden konnten. Bei der 2020 begonnenen Maßnahme behinderten unbekannte Kabel den vorgesehenen Bauablauf", teilte das Landesamt mit.

Die Maßnahme, die unter der Vollsperrung der S249 erfolgt, soll im Juni abgeschlossen sein.

Titelfoto: 123rf/Markus Wegmann

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