Nächster Teilabschnitt gestartet: Arbeiten am Hochwasserschutz gehen weiter

Burkhardtsdorf - Die Arbeiten am Hochwasserschutz an der Zwönitz in Burkhardtsdorf gehen weiter. Nun ist der nächste Teilabschnitt gestartet.

Anfang Februar ließen Schneeschmelze und Dauerregen den Pegel der Zwönitz in Burkhardtsdorf anschwellen. Um schlimme Hochwasser zu verhindern, wird noch bis 2022 der Hochwasserschutz im Ort ausgebaut.
Anfang Februar ließen Schneeschmelze und Dauerregen den Pegel der Zwönitz in Burkhardtsdorf anschwellen. Um schlimme Hochwasser zu verhindern, wird noch bis 2022 der Hochwasserschutz im Ort ausgebaut.  © Bernd März/dpa-Zentralbild/dpa

Der neue Bauabschnitt erstreckt sich zwischen den beiden Brücken Ahnerweg und Wüsteweg und zieht sich an beiden Uferseiten sowie zwischen der Straßen- und der Fußgängerbrücke Ahnerweg entlang.

"In diesem Abschnitt wird eine neue 615 Meter lange Hochwasserschutzmauer aus Stahlbeton gebaut. Die Mauern werden teilweise mit Mikropfählen verankert und erhalten ein Geländer als Absturzsicherung. Die bereits vorhandenen Mauern werden auf einer Länge von 40 Metern durch den Aufbau einer neuen Brüstung erhöht", teilte die Landestalsperrenverwaltung zu dem Bauvorhaben mit.

Außerdem werden zwei neue Gewässerzufahrten für künftige Inspektionen und die Gewässerunterhaltung angelegt. Diese Zufahrten erhalten mobile Verschlüsse aus Dammbalken, die bei Hochwasser aufgebaut werden können.

Keine Straßensperrungen nötig

Da die Arbeiten von der Zwönitz aus durchgeführt werden, sind keine Sperrungen oder Verkehrseinschränkungen nötig. Nötige Baumfällungen wurden bereits im Februar durchgeführt (TAG24 berichtete).

Der Bau für die gesamte Hochwasserschutzanlage an der Zwönitz ist im Herbst 2018 gestartet. Bis Ende 2022 sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein.

Die Kosten für den Abschnitt liegen bei rund sechs Millionen Euro und werden aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und durch den Freistaat finanziert.

Insgesamt werden rund 30 Millionen Euro in den Hochwasserschutz in Burkhardtsdorf investiert.

Titelfoto: Bernd März/dpa-Zentralbild/dpa

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