Seat kracht in Mauer, Mitsubishi steckt auf Leitplanke fest: Winter-Unfälle im Erzgebirge

Schneeberg/Aue - Am Dienstagabend kam es im Erzgebirge nach einem Schneeeinbruch zu weiteren Verkehrsunfällen.

Der Seat krachte gegen eine Mauer, wurde dadurch erheblich demoliert.
Der Seat krachte gegen eine Mauer, wurde dadurch erheblich demoliert.  © Niko Mutschmann

Nachdem bereits am Nachmittag ein Skoda-Fahrer von der S222 bei Lauter-Bernsbach von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte (TAG24 berichtete), sorgten die winterlichen Straßenverhältnisse gegen 19 Uhr für einen weiteren Crash.

Dieser passierte in Schneeberg auf der B169/Karlsbader Straße, als ein Autofahrer in die Filzteichstraße abbiegen wollte. Weil ein dahinter fahrender Seat-Fahrer dies vermutlich zu spät gesehen hatte, wich er nach rechts aus und krachte gegen eine Mauer.

Nach ersten Informationen wurden dabei zwei Personen in dem Seat verletzt und von einem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

Die B169 war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt.

Am Einsatz beteiligt waren dabei mit zwei Fahrzeugen und neun Rettern die Feuerwehr Schneeberg sowie Rettungsdienst, ein Notarzt und die Polizei.

Mitsubishi kommt von Fahrbahn ab und landet auf einer Leitplanke

Weil er feststeckte, konnte dieser Mitsubishi erst mithilfe der Feuerwehr wieder von der Leitplanke befreit werden.
Weil er feststeckte, konnte dieser Mitsubishi erst mithilfe der Feuerwehr wieder von der Leitplanke befreit werden.  © Niko Mutschmann

Zu einem zweiten Unfall kam es zudem kurz nach 19 Uhr auf der S255 zwischen Aue und Bernsbach.

Bei diesem kam ein Mitsubishi-Fahrer bergauf fahrend in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Er geriet mit seinem Wagen auf eine Leitplanke und blieb schließlich auf ihr stecken.

Um das Auto zu sichern, kamen die Feuerwehren aus Aue und Alberoda zum Einsatz. Insgesamt rückten sie mit vier Feuerwehrfahrzeugen und 23 Einsatzkräften an.

Die beiden Insassen des Mitsubishi blieben bei dem Crash unverletzt.

Die S255 blieb über zweieinhalb Stunden voll gesperrt.

Titelfoto: Niko Mutschmann

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