Corona-Sorgen im Erzgebirge: Mobile Abstrich-Teams testen in Altenheimen

Erzgebirgskreis - Die Todesfälle von zwei Bewohnerinnen (92, 89) eines Altenheims in Zwönitz und Bärenstein schreckte den bisher Corona-ruhigen Erzgebirgskreis auf. Das rief zwei mobile Abstrich-Teams des Helios-Klinikums Aue auf den Plan.
Im Bethlehemstift Zwönitz nahmen zwei mobile Teams vom Helios Klinikum Aue Abstriche von 85 Bewohnern. 
Im Bethlehemstift Zwönitz nahmen zwei mobile Teams vom Helios Klinikum Aue Abstriche von 85 Bewohnern.  © Harry Härtel

Die testeten am Dienstag im Bethlehemstift Zwönitz alle 85 Hausbewohner. Fünf infizierte Bewohner werden im Krankenhaus behandelt. Bei ihrer Rückkehr könnten sie im Heim isoliert werden. 

Das Massentest-Ergebnis entscheidet über Umsetzung weiterer Pandemieplan-Maßnahmen in den Pflegeheimen.

Landkreis und Kliniken bestellen Schutzausrüstung. Einige Lieferungen stehen noch aus. Das Diakonische Werk hat ein Zentrallager für den Bedarfsfall eingerichtet. 

Laut Jürgen Prager vom Erzgebirgsklinikum Annaberg sei die Versorgungslage "Spitz auf Knopf". Der sinnvolle Einsatz von Schutzausrüstung wird kontrolliert.

Sozial- und Ordnungsamtleiter Frank Reißmann will die Infektionskette brechen: "Wir liegen bei Fallverdoppelung im deutschen Durchschnitt. Alle sind hellwach." 

Marcel Koch vom Helios-Klinikum Aue fordert mehr Atemschutzmasken nach FFP-Standard: "Wir haben Vorräte, die Situation ist beherrschbar".

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Titelfoto: Harry Härtel

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