Erzgebirgs-Handwerker zeigen ihr Geschick

Deutschneudorf/Seiffen - Beim 22. Tag des traditionellen Handwerks im Erzgebirge öffneten 92 Firmen, Vereine und Museen ihre Werkstätten.

Reifendreher Harald Lorenz ließ die Späne beim Tag des traditionellen Handwerks fliegen.
Reifendreher Harald Lorenz ließ die Späne beim Tag des traditionellen Handwerks fliegen.  © dpa/Kristin Schmidt

In Deutschneudorf ließ Drechsler Harald Lorenz die Späne fliegen und die Besucher staunen. Was aus dem bearbeiteten Holzring wird, ist für Laien erst zu erkennen, wenn der Reifen in kleine Spalten geteilt ist und kleine Tiere oder Figuren zum Vorschein kommen.

Diese werden zu Schmuck für Pyramiden oder Spielzeug weiterverarbeitet.

Das erzgebirgische Handwerk der Reifendreherei ist weltweit einmalig. Spielzeugmacher aus Seiffen entwickelten die Fertigkeit im 18. Jahrhundert, um ihre Figuren rationeller und gleichmäßiger herstellen zu können.

Der um 1900 gegründete Familienbetrieb Lorenz ist die älteste noch existierende Reifendreherei.

Titelfoto: dpa/Kristin Schmidt

Mehr zum Thema Erzgebirge: