Aue-Mannschaftsbus in Unfall verwickelt: Wird das Auswärtsspiel verlegt?

Hartenstein - Der FC Erzgebirge ist am Donnerstagnachmittag auf dem Weg zum Auswärtsspiel am Freitag beim 1. FC Nürnberg nur ganz knapp einer Katastrophe entgangen.

Der Mannschaftsbus von Erzgebirge Aue wurde bei dem Unfall beschädigt.
Der Mannschaftsbus von Erzgebirge Aue wurde bei dem Unfall beschädigt.  © Niko Mutschmann

Als der Mannschaftsbus gegen 17.30 Uhr in Hartenstein gerade die Auffahrt zur Autobahn A72 in Richtung Hof nahm, kam ein BMW "angeflogen". Dieser überschlug sich und landete im Straßengraben. Die dabei umherfliegenden Trümmerteile schlugen in den FCE-Bus ein.

"Der 24-jährige BWM-Fahrer versuchte einem Kleintransporter auszuweichen, der zuvor einen Bus beim Auffahren auf die Autobahn Platz gemacht hatte und in die linke Spur zog", erklärte Steffen Marquardt von der Chemnitzer Polizei. 

Der BWM-Fahrer zog nach rechts und überschlug sich und landete in der Auffahrt zur Autobahn. "Er und ein weiterer Insasse sind schwer verletzt", so Marquardt.

Eine Sekunde später und der Wagen wäre in den Veilchen-Bus geflogen. So landeten "nur" Trümmerteile in zwei Scheiben und einer Tür. Der Schock sitzt aber tief. "Ich habe eben von dem Unfall erfahren und bin heilfroh, dass niemand aus der Mannschaft zu Schaden gekommen ist", so FCE-Boss Helge Leonhardt. 

"Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Bus drei Meter weiter vorne gewesen wäre. Im Eiltempo haben wir Kleinbusse organisiert, damit die Fahrt nach Nürnberg fortgesetzt werden kann."

Ob die Zweitliga-Partie angepfiffen werden kann, wird sich noch zeigen. Aue hat die DFL informiert und Leonhardt schließt einen Antrag auf Verlegung des Spiel nicht aus: "Ich hoffe sehr, dass die Spieler zur Ruhe finden." Das "weitere Vorgehen" soll morgen früh entschieden werden.

Der BMW hat sich überschlagen, die beiden Insassen wurden verletzt.
Der BMW hat sich überschlagen, die beiden Insassen wurden verletzt.  © Niko Mutschmann

Laut Polizei ist die Unfallstelle mittlerweile geräumt.

Titelfoto: Niko Mutschmann

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