Himmelsphänomen im Erzgebirge: Was ist das?

Oberwiesenthal - Was für ein Himmelsspektakel! Der Fichtelberg hat sich in ein Winterwunderland verwandelt und bei strahlendem Sonnenschein konnte man am Sonntagvormittag noch einen Eisnebelhalo beobachten.

Am Sonntagvormittag konnte man vom Fichtelberg aus einen Eisnebelhalo beobachten.
Am Sonntagvormittag konnte man vom Fichtelberg aus einen Eisnebelhalo beobachten.  © Bernd März

Nach tagelangen Schneefällen hat sich am Sonntag zum ersten Mal seit längerer Zeit im Erzgebirge wieder die Sonne blicken lassen. Eisige Temperaturen von bis zu minus 10 Grad haben dabei die Landschaft auf dem Fichtelberg zu einem wahren Winterparadies verwandelt und die Bäume dick vereist.

Dabei gab es auch einen Eisnebelhalo, rund um die Sonne, am Himmel zu entdecken. Dieses Himmelsphänomen wird durch die Reflexion und Brechung von Licht an feinsten Wassertröpfchen, die man als ganz kleine Kristalle sieht, hervorgerufen. Dadurch sieht man rund um die Sonne die Spektralfarben.

Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis Montagvormittag vor Frost und sinkenden Temperaturen, die über Schnee auf bis zu minus 10 Grad sinken können.

Am Sonntag schien nach längerer Zeit auf dem Fichtelberg mal wieder die Sonne.
Am Sonntag schien nach längerer Zeit auf dem Fichtelberg mal wieder die Sonne.  © Bernd März

Im Laufe des Montags wird es wieder etwas wärmer und es kann leichte Schneefälle geben, die am Nachmittag im Tiefland in Regen übergehen. Es besteht die Gefahr von Glätte.

Titelfoto: Bernd März

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