Hochwasserschäden werden beseitigt: Wochenlange Bauarbeiten in Schwarzenberg

Schwarzenberg - Im Erzgebirge werden derzeit Schäden von vergangenen Hochwassern beseitigt. Nun starteten Arbeiten in Schwarzenberg.

In Schwarzenberg werden derzeit zwischen Neustädter Hof und Holzbrücke Hochwasserschäden am Schwarzwasser beseitigt. (Archivbild)
In Schwarzenberg werden derzeit zwischen Neustädter Hof und Holzbrücke Hochwasserschäden am Schwarzwasser beseitigt. (Archivbild)  © Kristin Schmidt

Die Landestalsperrenverwaltung hat am Donnerstag begonnen, das linke Ufer am Schwarzwasser zu erneuern.

"Zwischen dem Neustädter Hof und der Holzbrücke werden Schäden beseitigt, die durch die Hochwasser der vergangenen Jahre entstanden sind. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis August dieses Jahres dauern und kosten rund 240.000 Euro", so ein Behördensprecher.

Die Arbeiten finden in mehreren Bauabschnitten statt. Im Sommer 2020 wurde bereits die Uferböschung unter anderem durch Buhnen gesichert.

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An einer Löschwasserentnahmestelle war ein Teil der Böschung abgebrochen und hatte das Auflager der Treppe mitgerissen.

An einigen Stellen war auch das Ufer unterspült.

Fluss und Ufer werden ökologisch vielfältig und nachhaltig gestaltet

In den vergangenen Jahren haben Hochwasser am Schwarzwasser in Schwarzenberg Schäden angerichtet. Diese werden nun behoben. (Archivbild)
In den vergangenen Jahren haben Hochwasser am Schwarzwasser in Schwarzenberg Schäden angerichtet. Diese werden nun behoben. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

"Nun sollen alle Schäden behoben werden, unter anderem durch den Einbau einer Krainerwand in ingenieurbiologischer Bauweise. Diese Art der Stützwand besteht aus einer Gitterstruktur aus Holz, die mit Schotter gefüllt und begrünt wird", teilte die Landestalsperrenverwaltung mit.

Bei den Bauarbeiten sollen der Fluss und die Ufer ökologisch vielfältig und nachhaltig gestaltet werden, so wie es auch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie vorsehen.

In den beruhigten Bereichen des Flusses sollen Fischunterstände entstehen, wo sich die Tiere zurückziehen und entwickeln können. Außerdem soll der alte Baumbestand erhalten bleiben.

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Die Bauarbeiten werden vom Fluss aus umgesetzt, sodass es keine Verkehrseinschränkungen geben wird.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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