Kontrollen bei Tuningtreffen im Erzgebirge: Polizei zieht Autos aus dem Verkehr

Jahnsdorf - Am Sonntag fand in Jahnsdorf (Erzgebirge) ein großes Tuningtreffen auf dem Gelände des Flugplatzes statt. Unweit davon kontrollierte die Polizei mehrere Autos, stellte dabei zu laute Auspuffanlagen und Raser fest.

Am Sonntag trafen sich etliche Tuning-Begeisterte auf dem Flugplatz in Jahnsdorf. Gleich in der Nähe führte die Polizei Verkehrskontrollen durch.
Am Sonntag trafen sich etliche Tuning-Begeisterte auf dem Flugplatz in Jahnsdorf. Gleich in der Nähe führte die Polizei Verkehrskontrollen durch.  © Chempic

Von 9 bis 16 Uhr führte die Chemnitzer Verkehrspolizei gemeinsam mit dem Landratsamt des Erzgebirgskreises eine Verkehrskontrolle in der Nähe des Flugplatzes durch, auf dem das Tuningtreffen stattfand. In Jahnsdorf auf der Wilhermsdorfer Straße und im Ortsteil Pfaffenhain auf der Chemnitzer Straße wurde geblitzt.

In Jahnsdorf wurde die Geschwindigkeit von insgesamt 256 Autos gemessen - 16 davon waren schneller als die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Spitzenreiter war ein Honda-Fahrer, der satte 127 km/h auf dem Tacho hatte. Er muss jetzt ein Bußgeld von 480 Euro blechen, bekommt einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg.

Im Ortsteil Pfaffenhain wurde die Geschwindigkeit von insgesamt 1036 Autos gemessen. Hier überschritten 106 Autofahrer die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Ein Audi-Fahrer düste mit 106 km/h durch die Kontrolle.

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Er muss ein Bußgeld von 240 Euro bezahlen, bekommt einen Monat Fahrverbot und zusätzlich zwei Punkte in Flensburg.

Zu laut! Polizei zieht Tuning-Auto aus dem Verkehr

Die Polizei zog auch einige Tuning-Autos aus dem Verkehr (Symbolbild).
Die Polizei zog auch einige Tuning-Autos aus dem Verkehr (Symbolbild).  © 123RF/kzenon

Auch augenscheinliche Tuning-Autos kontrollierte die Polizei. Dabei fielen den Beamten elf Fahrzeuge auf, die einen sehr lauten Auspuff hatten. Eines dieser elf Fahrzeuge, ein Nissan, wurde von der Polizei sichergestellt und zu einer Fahrgeräuschmessung gebracht.

Dabei stellte sich heraus, dass der Auspuff des Nissans deutlich zu laut war. In diesem Fall muss der Fahrer nun mit einem Bußgeld rechnen und den Auspuff umbauen lassen.

Zwei weitere Autos durften nach der Kontrolle überhaupt nicht mehr bewegt werden. Sie hatten erhebliche technische Mängel, heißt es von der Polizei.

Titelfoto: ChemPic, 123rf/kzenon

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