Mutmaßlicher Einbrecher verliert Handy auf der Flucht

Aue-Bad Schlema - Wegen einer Unachtsamkeit endete eine Diebestour für einen mutmaßlichen Einbrecher im Erzgebirge am Freitag im Knast.

In Aue-Bad Schlema hat ein mutmaßlicher Einbrecher auf der Flucht sein Handy verloren. (Symbolbild)
In Aue-Bad Schlema hat ein mutmaßlicher Einbrecher auf der Flucht sein Handy verloren. (Symbolbild)  © 123RF/cunaplus

Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Ladenbesitzer (39) in der Nacht zu Donnerstag Einbruchsgeräusche gehört. Der Mann, der sich gegen 1.45 Uhr noch in seinem Geschäft in Aue-Bad Schlema aufhielt, ging den Geräuschen nach und entdeckte dabei einen Unbekannten, der sich gerade an der Ladentür zu schaffen machte.

Der mutmaßliche Einbrecher ergriff die Flucht, aber der Ladenbesitzer folgte ihm. Der 39-Jährige konnten den Mann bis zur Einmündung Rathausstraße/Markus-Semmler-Straße verfolgen und dort zunächst stellen.

"Dabei gerieten beide in eine Rangelei, wobei der 39-Jährige stürzte und leichte Verletzungen erlitt. Dem Angreifer gelang die Flucht, der Geschädigte verständigte die Polizei", so ein Polizeisprecher.

Während der Anzeigenaufnahme stellte sich dann heraus, dass der Einbrecher bei der Auseinandersetzung sein Handy verloren hatte.

Die Auswertung des Telefons brachte die Ermittler auf die Spur eines 23 Jahre alten Deutschen, der schließlich am Donnerstag vorläufig festgenommen werden konnte.

Ermittlungsrichter schickt mutmaßlichen Einbrecher in den Knast

Der Mann steht nicht nur im Verdacht des versuchten Einbruchs bei dem 39-Jährigen, sondern auch noch in zwei weitere Geschäfte in Bad Schlema in der Straße Marktpassagen. Dort wurden Räume durchsucht. Ob etwas geklaut wurde, ist noch nicht klar. "Bei einem weiteren Ladengeschäft misslang ein Eindringen", teilte die Polizei mit.

Bei den Einbrüchen entstand ein Gesamtschaden von geschätzt 1700 Euro.

Am Freitag wurde der 23-Jährige einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Chemnitz vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den jungen Mann, der daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

Titelfoto: 123RF/cunaplus

Mehr zum Thema Erzgebirge:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0