Dachstuhlbrand in Mehrfamilienhaus: Wellensittiche gerettet

Neukirchen/Erzgebirge - Am Samstagmorgen musste die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in Neukirchen ausrücken.

Aus dem Brandhaus konnten auch zwei Wellensittche gerettet werden.
Aus dem Brandhaus konnten auch zwei Wellensittche gerettet werden.  © Alexander Wilhelm

Das Feuer war in einem Mehrfamilienhaus in der Neukirchner Hauptstraße ausgebrochen. 

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr, die unter anderem von einer Drehleiter aus löschte, konnte ein Abbrennen des Dachstuhls verhindert werden. Allerdings richtete das Löschwasser Schaden an, so dass die Wohnungen vorerst wohl nicht bewohnbar sind.

Verletzte gab es nach ersten Informationen nicht. Auch zwei Wellensittiche konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Was den Brand ausgelöst hat, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es besteht der Verdacht der Brandstiftung.

Bei dem Brand waren etwa 80 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Neukirchen, Jahnsdorf, Leukersdorf, Pfaffenhain, Adorf und Stollberg sowie der diensthabende Kreisbrandmeister, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz.

Verdächtiger geschnappt: Hausbewohner soll Brand gelegt haben

Update, 11.12 Uhr: Wie die Polizei am Samstagmittag mitteilt, wurde noch am Morgen ein 28 Jahre alter Hausbewohner festgenommen. Der Mann aus Myanmar steht im Verdacht den Brand gelegt zu haben. Er wurde im Umfeld des Wohnhauses angetroffen und vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Wie hoch der entstandene Schaden ist, kann laut Polizei noch nicht beziffert werden. Die Feuerwehr konnte aber ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern. Das Brandhaus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner hatten sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte in Sicherheit bringen können.

Die Feuerwehr konnte ein abbrennen des Dachstuhls verhindern.
Die Feuerwehr konnte ein abbrennen des Dachstuhls verhindern.  © André März

Während der Löscharbeiten musste die Hauptstraße gesperrt werden.

Titelfoto: Alexander Wilhelm

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