Erzgebirgskrimi hängt DSDS ab und holt Quotensieg

Schneeberg - Krimi im ZDF, Quiz-Show im Ersten oder "Deutschland sucht den Superstar" bei RTL: Am Samstagabend war zur besten Sendezeit für jeden was dabei. Doch wer hatte die Nase vorn?

Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) unterstützt auch im zweiten Teil die Polizei (Kai Scheve als Hauptkommissar Robert Winkler)
Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach) unterstützt auch im zweiten Teil die Polizei (Kai Scheve als Hauptkommissar Robert Winkler)  © ZDF/Uwe Frauendorf

Den Quotensieg beim Gesamtpublikum sicherte sich das ZDF mit seinem zweiten Erzgebirgskrimi "Tödlicher Akkord". Wie Quotenmeter berichtete, brachte es der Provinzkrimi auf sensationelle 24 Prozent Marktanteil, das sind rund 7,13 Millionen Zuschauer. Keiner war beim Gesamtpublikum gefragter. Zum Vergleich: DSDS war mit 12,6 Prozent dabei.

Damit konnte sich der zweite Teil der Krimireihe im Vergleich zu seinem Vorgänger "Der Tote im Stollen" noch steigern. Der erste Erzgebirgskrimi brachte es im vergangenen November schon auf stolze 20,8 Prozent (TAG24 berichtete). 

Worum geht's beim Erzgebirgskrimi?

Eine junge Frau wird tot im Wald gefunden. In ihrer Freizeit spielt die Landschaftsarchitektin in einem Orchester, das sich gerade auf den Bergstreittag in Schneeberg vorbereitet. Wie es der Zufall so will, ist auch Försterin Saskia Bergelt (Teresa Weißbach, 38) Orchestermitglied, die schon im ersten Film der Polizei unterstützend zur Seite stand. 

Neben der gebürtigen Zwickauerin Weißbach sind bei "Tödlicher Akkord" auch Lara Mandoki (30) als Assistentin Karina und Andreas Schmidt-Schaller (74) als Saskias Vater mit dabei. Neu dagegen ist der Hauptkommissar, der diesmal von dem Erlabrunner Schauspieler Kai Scheve (54) gespielt wird.

Das sagen die Zuschauer zum Erzgebirgskrimi

Zu beginn des Film wird eine junge Frau tot im Wald gefunden (v.l. Kai Scheve, Adina Vetter und Odine Johne)
Zu beginn des Film wird eine junge Frau tot im Wald gefunden (v.l. Kai Scheve, Adina Vetter und Odine Johne)  © ZDF/ Uwe Frauendorf

Beim Publikum kam der Krimi an. Unter dem Hashtag "Erzgebirgskrimi" ist bei Twitter unter anderem zu lesen: "Der #Erzgebirgskrimi war besser als der letzte", "ein toller Krimi mit wunderbaren Landschaftsaufnahmen", "2. #Erzgebirgskrimi deutlich besser als der erste. Der neue #Kommissar darf gerne bleiben", "Sehr nette Abendunterhaltung, der #Erzgebirgskrimi. Auch wenn manches etwas vorhersehbar und klischeehaft war. Alles in allem Daumen hoch."

Aber es gab auch Kritik: "#Erzgebirgskrimi spielt teilweise in meiner Heimatstadt und ich bin fassungslos, weder der Dialekt noch die Handlung passen - war ein bisschen wie ein Verkehrsunfall, man findet es schrecklich, aber schaut trotzdem hin", "selten so fremdgeschämt", "Alter Verwalter!... als ob wir uns die ganze Zeit mit Glückauf begrüßen und verabschieden...", "Und Musikinstrumente werden in Klingenthal gebaut. Das ist das Vogtland! 50km weg vom eigentlichen Handlungsort."
Vor allem die Frage, wer der Sellerie-Mörder ist, beschäftigt das Publikum, aber vielleicht wird das ja im nächsten Teil aufgeklärt.

Die Darsteller vom Erzgebirgskrimi (v.l.: Esther Zimmering, Kai Scheve, Lara Mandoki, Teresa Weißbach und Tim Bergmann) haben gut Lachen, ihr Film holte den Quotensieg.
Die Darsteller vom Erzgebirgskrimi (v.l.: Esther Zimmering, Kai Scheve, Lara Mandoki, Teresa Weißbach und Tim Bergmann) haben gut Lachen, ihr Film holte den Quotensieg.  © Uwe Meinhold

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