Mit über 200 Sachen über die A72: Biker muss 1200 Euro zahlen

Schneeberg/Neukirchen - Dieser Sonntagsausflug wird für einige Motorradfahrer ein teures Nachspiel haben. Die Chemnitzer Verkehrspolizei hat den ganzen Tag über Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Die Polizei hat am Sonntag auf der A72 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Dabei war ein Biker mit über 200 km/h unterwegs. (Symbolbild)
Die Polizei hat am Sonntag auf der A72 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Dabei war ein Biker mit über 200 km/h unterwegs. (Symbolbild)  © 123rf Michal Kalášek

Unangefochtener Spitzenreiter war dabei ein Motorradfahrer auf der Autobahn 72. Wie die Polizei am Montag mitteilte, stand das Messgerät ungefähr einen Kilometer nach dem Autobahn-Parkplatz "Am Neukirchner Wald". 

Ein Kradfahrer war in dem Bereich mit 218 km/h auf der A72 unterwegs. Erlaubt sind dort "nur" 120 km/h. Den Raser erwarten nun eine Geldbuße von 1200 Euro sowie drei Monate Fahrverbot.

Er war aber nicht der Einzige, der an der Stelle zu schnell unterwegs war. Insgesamt wurde die Geschwindigkeit von 5540 Fahrzeuge gemessen, davon waren 445 zu schnell und 64 lagen sogar im Bußgeldbereich.

Auch im Erzgebirge erwartet einen Motorradfahrer ein saftiges Bußgeld: Der 46-Jährige war mit seiner Kawasaki auf der B169 unterwegs, als er kurz nach der Einmündung S274 kontrolliert wurde. Statt der erlaubten 100 km/h war er mit 166 km/h unterwegs. "Für diese Überschreitung dürften 880 Euro Bußgeld sowie zwei Monate Fahrverbot zu Buche schlagen", teilte die Polizei Chemnitz mit. Er war einer von 19 Fahrzeugführern, die in dem Bereich zu schnell waren.

Motorräder mit manipulierten Abgasanlagen entdeckt

Die Polizei kontrollierte nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch Fahrzeuge: "Bei fünf Motorrädern stellten die Beamten Manipulationen an der Abgasanlage fest, was die Standgeräuschmessung auch belegte. Diesen Bikern wurde die Weiterfahrt untersagt", so eine Polizeisprecherin am Montag.

An einem Auto entdeckten die Beamten unzulässige, nicht geprüfte LED-Leuchten sowie falsch angebrachte Rückleuchten. Der Fahrer führte eine Dash-Cam mit. Die Speicherkarte wurde als Beweismittel sichergestellt.

Titelfoto: 123rf Michal Kalášek

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