Schon wieder: Frau fällt auf Betrüger rein und verliert mehrere Tausend Euro

Sehmatal - Betrüger haben mit einer inzwischen altbekannten Masche eine Seniorin im Erzgebirge reingelegt und mehrere Tausend Euro ergaunert.

Betrüger haben sich bei einer Erzgebirgerin per Mail und Telefon gemeldet und mehrere Tausend Euro ergaunert. (Symbolbild)
Betrüger haben sich bei einer Erzgebirgerin per Mail und Telefon gemeldet und mehrere Tausend Euro ergaunert. (Symbolbild)  © dolgachov/123 RF

Wie die Polizei am Dienstag mitteilt, hatte eine Frau im Sehmataler Ortsteil Cranzahl am vergangenen Mittwoch eine E-Mail von einem angeblich regionalen Kreditinstitut erhalten. Darin wurde die Seniorin aufgefordert, einen Link anzuklicken, um sich für eine Systemumstellung des Onlinebankings zu registrieren.

"Die Frau führte daraufhin die Registration durch und übersandte dabei ihre Kontakt- und Kontodaten", berichtet ein Sprecher der Chemnitzer Polizei. Am darauffolgenden Freitag erhielt die Frau dann gegen 21 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Bankmitarbeiter. Dieser gab an, dass die Systemumstellung nur am Wochenende abgeschlossen werden könne und verlangte von der Frau Transaktionsnummern (TAN).

"Über eine App generierte sie in der Folge die Nummern und übermittelte diese am Telefon. Damit veranlassten die Täter schlussendlich Überweisungen über den Zugang zum Onlinebanking", so die Polizei. Die Betrüger erbeuteten so mehrere Tausend Euro.

Die Chemnitzer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Computerbetrugs aufgenommen.

Erst in der vergangenen Woche hatte ein Mann in Eibenstock mit der gleichen Masche mehrere Zehntausend Euro verloren. Der Erzgebirger hatte ebenfalls eine Mail erhalten, um sich für das Onlinebanking zu registrieren. Bei einem anschließenden Telefonat gab er dann ebenfalls TAN-Nummern weiter (TAG24 berichtete).

Polizei warnt erneut vor Betrugsmasche!

  • stets misstrauisch bei E-Mails oder Anrufen von Kreditinstituten sein, vor allem außerhalb der Öffnungszeiten
  • Absender von Mails gründlich prüfen, bevor man Links oder Dateien öffnet
  • keine TANs weitergeben, diese kommen einer Unterschrift auf einem Überweisungsschein gleich

Titelfoto: dolgachov/123 RF

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