Torfbrand an deutsch-tschechischer Grenze, auch sächsische Feuerwehrleute im Einsatz

Reitzenhain/Hora Sv. Šebestiána - Großer Feuerwehreinsatz an der deutsch-tschechischen Grenze bei Marienberg-Reitzenhain (Erzgebirge) am Dienstagabend!

Zahlreiche Glutnester mussten gefunden und gelöscht werden.
Zahlreiche Glutnester mussten gefunden und gelöscht werden.  © B&S/Bernd März

Am frühen Abend entwickelte sich gegen 17 Uhr im tschechischen Dorf Hora Sv. Šebestiána ein Wald- und Torfbrand, den deutsche Feuerwehrkräfte bemerkten und umgehend die tschechischen Kollegen informierten.

Das Feuer hatte sich bereits auf zwei Hektar ausgestreckt und breitete sich immer schneller aus, sodass nach etwa einer Stunde auch die Feuerwehren aus dem deutschen Reitzenhain und Satzung zur Unterstützung angefordert wurden.

Denn das Löschen gestaltete sich zwischenzeitlich als schwierig. Im Boden befanden sich noch zahlreiche Glutnester, die abgelöscht werden mussten. Mithilfe einer Wärmebildkamera konnten diese aber gut gefunden werden.

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Die deutschen Kameraden leisteten Unterstützung mit einem Großtanklöschfahrzeug und stellten eine feste Wasserversorgung an einem Teich in Hora Sv. Šebestiána her. Dazu wurden zwei Pumpen in Stellung gebracht.

Gegen 19.30 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand unter Kontrolle gebracht. Bereits am Tag zuvor brach an dieser Stelle ein Feuer aus. Trotz starkem Regen und teilweisen Überschwemmungen war der Boden in dem Gebiet noch immer ausgetrocknet.

Aus Deutschland unterstützten 20 Kameraden die Löscharbeiten. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute im Einsatz. Dabei waren die Einsatzkräfte aus Satzung erst von den Löscharbeiten in der Sächsischen Schweiz zurückgekehrt und davon noch erschöpft.

Titelfoto: B&S/Bernd März

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