Weiterer Schlag für den Tourismus: So hart treffen Lockdown und Ski-Absage die Branche

Annaberg-Buchholz - Die Absage der alpinen Skisaison ist ein weiterer Schlag für den Tourismus in Sachsen.

Trotz idealer Bedingungen stehen die Skilifte am Fichtelberg still. Das wird sich in diesem Winter auch nicht mehr ändern.
Trotz idealer Bedingungen stehen die Skilifte am Fichtelberg still. Das wird sich in diesem Winter auch nicht mehr ändern.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Zusammen mit dem aktuellen Lockdown im Gastgewerbe treffe er die Tourismus-Branche hart, konstatierte der Tourismusverband Erzgebirge auf Anfrage. "Eine Entspannung für die Branche ist nicht in Sicht."

Dabei sei der Wintersport für das Erzgebirge von ganz besonderer Bedeutung. Im vergangenen Jahr verbuchten die Skiorte den Angaben nach im Januar und Februar mehr als 300.000 Übernachtungen.

"Gerade jetzt, wo das Wetter optimale Bedingungen für Sport- und Freizeitaktivitäten aller Art bietet, ist es umso
schmerzlicher, dass das Erzgebirge in diesem Winter keine touristischen Leistungen anbieten darf."

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Das Tourismusministerium hatte am Dienstagabend mitgeteilt, dass die alpinen Skilifte in Oberwiesenthal, Eibenstock, Schöneck/Vogtland und Klingenthal auch über den 7. Februar hinaus geschlossen bleiben (TAG24 berichtete). Darauf habe sich Ministerin Barbara Klepsch (55, CDU) bei einer Videokonferenz mit den Liftbetreibern verständigt.

Bis 7. Februar gilt bislang die Corona-Schutz-Verordnung des Landes mit den aktuellen Einschränkungen. Begründet wurde die endgültige Absage an die Skifahrer mit der weiter angespannten Corona-Situation im Land.

Die Liftbetreiber sollen so Planungssicherheit erhalten, hieß es. Ihnen wurde in Aussicht gestellt, dass Einnahmeausfälle kompensiert werden.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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