Wintereinbruch sorgt für Verkehrschaos in Westsachsen

Chemnitz/Annaberg-Buchholz - Der Winter hielt am Montag in Westsachsen endgültig Einzug - und ließ sofort seine Muskeln spielen. Glatteis und Schnee sorgten für Staus, Verkehrs-Chaos und viele Unfälle.

Es ging nur schleppend voran: Straßenglätte sorgte am Montag für Chaos auf den Straßen.
Es ging nur schleppend voran: Straßenglätte sorgte am Montag für Chaos auf den Straßen.  © B&S

Der nachmittägliche Feierabend-Verkehr traf in Annaberg-Buchholz auf Schneefall und Wind. Keine gute Mischung: Lange ging hier gar nichts mehr. Auch auf der B95 und der B101 sorgte Väterchen Frost für reichlich Stau.

Behinderungen gab es zudem im öffentlichen Nahverkehr. Busse blieben teilweise in den Haltestellen stehen, es gab Verspätungen. Selbst die Fahrzeuge des Winterdienstes waren betroffen.

Nach einem anfangs eher ruhigen Tag hielt das Winterwetter die Polizei Zwickau ab Nachmittag auf Trab. Binnen einer halben Stunde kam es zu drei schweren Unfällen auf der A4. Die Polizei sprach von einer "spiegelglatten" Fahrbahn.

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Diese wurde auch einem Klein-Transporter zwischen den Abfahrten Wüstenbrand und Hohenstein-Ernstthal zum Verhängnis (der erste der drei Unfälle). Der Ford kam gegen 15.30 Uhr von der Fahrbahn ab - alle vier Insassen wurden verletzt. Noch zwei Stunden später war kein Ende der Vollsperrung auf der Autobahn in Sicht.

Auch im Chemnitzer Stadtgebiet sorgte die Straßenglätte für Unfälle, so unter anderem auf der Neefestraße in Richtung Wüstenbrand. Und es geht ungemütlich weiter: Für den gesamten heutigen Tag sprach der Deutsche Wetterdienst eine amtliche Warnung vor stürmischen Windböen, gepaart mit Schneefall für Chemnitz und Annaberg-Buchholz aus.

Auch in den nächsten Tagen muss in ganz Sachsen mit Schnee und Glätte gerechnet werden.

Titelfoto: B&S

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