Stundenlange Kontrollen im Erzgebirge: Polizei macht Jagd auf Raser

Wolkenstein - Am gestrigen Sonntag führte die Polizei Kontrollen im Erzgebirge durch. Spitzenreiter im negativen Sinn war ein Autofahrer, der mehr als 30 km/h zu schnell unterwegs war. Er muss nun tief in die Tasche greifen.

Die Polizei hat bei Wolkenstein Autos Motorräder und Quads kontrolliert. (Symbolbild)
Die Polizei hat bei Wolkenstein Autos Motorräder und Quads kontrolliert. (Symbolbild)  © Uwe Anspach/dpa

Die Verkehrspolizei und Mitarbeiter vom Landratsamtes des Erzgebirgskreises haben zwischen 8.30 Uhr und 13.30 Uhr auf der S222 bei Falkenbach nicht nur Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, sondern auch Zweiradkontrollen.

"Während der fünfstündigen Kontrollzeit wurden in Summe 396 Fahrzeuge gemessen, wobei 58 Fahrzeugführer die Kontrollstelle mit zu hohen Geschwindigkeiten passierten", so ein Sprecher der Polizei Chemnitz.

Ein Autofahrer war dabei statt mit 70 km/h mit 108 km/h unterwegs. Ihn erwartet nun ein Punkt in Flensburg und eine Geldbuße in Höhe von 240 Euro.

45 Fahrer wurden vor Ort kontrolliert und auch da erwarten einige saftige Strafen: Elf müssen unter anderem mit Punkten rechnen, aber nicht nur, weil sie zu schnell waren. Zwei hatten auf ihren Handys Blitzer-Apps installiert und betrieben. Sie erhalten einen Bußgeldbescheid in Höhe von 75 Euro und einen Punkt.

Biker-Gruppe und Quads kontrolliert

"Von einer achtköpfigen Biker-Gruppe mussten sich gleich fünf von ihnen für ihr zu schnelles Fahren verantworten. Vier von ihnen kamen mit einem Verwarngeld von 20 Euro bzw. 35 Euro davon. Ein Biker erhält voraussichtlich einen Bußgeldbescheid in Höhe von 70 Euro . Zudem droht ihm ein Punkt im zentralen Fahreignungsregister", teilte die Polizei am Montag mit.

Außerdem wurde eine siebenköpfige Quad-Gruppe kontrolliert, die eine geführte Ausfahrt machte. Die Fahrzeuge waren nicht zu schnell, aber es gab andere Beanstandungen: Die Quads wiesen einige Mängel auf.

Es fehlten teilweise die vorderen Kennzeichen, es waren zu kleine, nicht typgeprüfte Rückspiegel angebracht und lichttechnische Einrichtungen fehlten.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

Mehr zum Thema Erzgebirge:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0