Projekt im Erzgebirge: Telemedizin hält Einzug in die Pflege

Wolkenstein - Sachsens Pflegeheime können fortan auf Telemedizin bauen. 

Ein Rentner spricht per Videoanruf mit seinem Hausarzt. (Symbolbild)
Ein Rentner spricht per Videoanruf mit seinem Hausarzt. (Symbolbild)  © DPA / Jan Woitas

In mehreren Einrichtungen des Erzgebirges werden Bewohner zusätzlich zu ärztlichen Visiten per Videotechnik von ihrem Hausarzt betreut.

Das Projekt läuft unter Beteiligung mehrerer Krankenkassen und der Kassenärztlicher Vereinigung Sachsen.

In die Video-Konsultation können je nach Bedarf Fachärzte einbezogen werden.

Doch vor Ort dürfen ausgewählte und besonders qualifizierte Pflegekräfte bestimmte Leistungen wie Blutentnahme, Impfungen oder die Wundversorgung selbst vornehmen. 

Gerade jetzt, während der aktuellen Corona-Pandemie sehen Experten in dem Modell sehr große Vorteile:

Der Arzt ist "anwesend", auch wenn er selbst nicht im Pflegeheim ist.

Titelfoto: DPA / Jan Woitas

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