3G im ÖPNV in Hessen: NVV zieht nach fast zwei Wochen positive Bilanz

Kassel - Knapp zwei Wochen nach dem Start der strengeren Corona-Kontrollen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zieht der Nordhessische Verkehrs-Verbund (NVV) eine positive Bilanz.

Fahrgäste stehen an einer Haltestelle in Kassel vor einer Straßenbahn – in allen Bussen und Bahnen des NVV gilt seit knapp zwei Wochen die 3G-Regel.
Fahrgäste stehen an einer Haltestelle in Kassel vor einer Straßenbahn – in allen Bussen und Bahnen des NVV gilt seit knapp zwei Wochen die 3G-Regel.

Laut Pressesprecherin Sabine Herms gibt es nach wie vor viel Anerkennung und Zustimmung für die Durchsetzung der 3G-Regel zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in Hessen.

Danach darf den Nahverkehr nur nutzen, wer nachweislich geimpft, genesen oder getestet ist.

Gestartet mit einem Zweier-Team seien inzwischen zehn Teams in allen Verkehrsmitteln im NVV-Gebiet im Einsatz, die stichprobenhaft kontrollieren.

Bau von umstrittener A49 gestoppt: Sprengstoff im Boden entdeckt!
Hessen Bau von umstrittener A49 gestoppt: Sprengstoff im Boden entdeckt!

Sie überprüfen auf den Bahn- und Buslinien in allen fünf nordhessischen Landkreisen laut Herms jeweils täglich etwa 300 bis 400 Fahrgäste. Verstöße gebe es eher selten.

"Es müssen nur zirka ein bis fünf Prozent der kontrollierten Personen das Fahrzeug verlassen", erläuterte die Pressesprecherin am Dienstag.

Bislang liefen die Kontrollen völlig unproblematisch. "Es gibt kaum inhaltliche Diskussionen. Die Kontrolleure berichten, dass sie noch in keiner Weise angefeindet worden sind."

Im Gegenteil würden sie freundlich begrüßt. "Die Fahrgäste finden die Kontrollen richtig, weil sie sich so im öffentlichen Nahverkehr sicher fühlen können", betonte Herms.

Mehr zum Thema Hessen: