Bildungsmonitor: Hessen macht im Bundesländer-Ranking drei Plätze gut

Wiesbaden - Hessen hat einer aktuellen Studie zufolge beim Thema Bildung im Vergleich zu anderen Bundesländern aufgeholt. 

Pluspunkte für Hessen sind die gelungene Integration sowie die geringe Schulabbrecher-Quote (Symbolbild).
Pluspunkte für Hessen sind die gelungene Integration sowie die geringe Schulabbrecher-Quote (Symbolbild).  © pa/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

Beim Bildungsmonitor 2020 der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft macht das Land im Vergleich zum Vorjahr drei Plätze gut und landet auf Rang sieben.

Dabei kann Hessen unter anderem bei der Integration punkten. Defizite sehen die Autoren etwa beim Fremdsprachenunterricht und bei den Naturwissenschaften.

Der aktuelle Bildungsmonitor wurde am Freitag in Berlin vorgestellt.

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Im Länder-Ranking ist Sachsen der Spitzenreiter vor Bayern und Thüringen.

Auf den letzten Plätzen stehen Sachsen-Anhalt, Bremen und Brandenburg. Die Bundesländer werden in der Studie anhand von 93 Indikatoren miteinander verglichen - zum Beispiel, wie viel Geld pro Schüler ausgegeben wird oder wie das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist.

Licht und Schatten im hessischen Bildungs-System

Hessen konnte sich gegenüber dem Vorjahr um drei Plätze auf Rang sieben verbessern.
Hessen konnte sich gegenüber dem Vorjahr um drei Plätze auf Rang sieben verbessern.  © dpa/A. Zafirilis

Im Vergleich zu anderen Bundesländern verlasse in Hessen der niedrigste Anteil ausländischer Jugendlicher die Schule ohne Abschluss, lobten die Experten.

Die Schulabbrecher-Quote insgesamt sei die niedrigste in Deutschland. Zudem sei an den Kitas der Anteil des Personals mit akademischem Abschluss relativ hoch.

Kritisch wird in der Studie gesehen, dass relativ wenige Schüler an hessischen Grundschulen und an beruflichen Schulen in einer Fremdsprache unterrichtet werden.

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Die Bildungs-Ausgaben je Schüler an Grundschulen und weiterführenden Schulen seien vergleichsweise gering.

Verbesserungs-Potential gebe es auch bei den naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schüler.

Bei der Digitalisierung an Schulen weise Hessen durchschnittliche Voraussetzungen auf.

Titelfoto: Bild-Montage: dpa/A. Zafirilis, dpa/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

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